19.12.2017, 19:37 Uhr

Vom Ernst des Lebens zum Mitgestalten 100 Tage bei Infineon – Was steht bei angehenden Halbleiter-Spezialisten im Vordergrund?

Dr. Erwin Hammerl (ganz rechts) und Peter Purainer (zweiter von links) im Gespräch mit Auszubildenden bei Infineon Regensburg. (Foto: Infineon Regensburg)Dr. Erwin Hammerl (ganz rechts) und Peter Purainer (zweiter von links) im Gespräch mit Auszubildenden bei Infineon Regensburg. (Foto: Infineon Regensburg)

Interesse, Neugier, Fragen: Für 21 junge Mitarbeiter der Infineon Technologies AG Regensburg nahmen sich Dr. Erwin Hammerl, Sprecher der Betriebsleitung, und Personalleiter Peter Purainer eine Stunde lang Zeit.

REGENSBURG Statt einer Fragerunde erlebten die Teilnehmer einen Erfahrungsaustausch in beide Richtungen. Die Azubis wollten mehr erfahren über den beruflichen Werdegang und den typischen Arbeitstag der Führungskräfte. Diese hingegen hörten genau hin, was die Erwartungen der Azubis betraf. Was beide Seiten besonders interessierte: Warum haben sie sich für den Halbleiter-Hersteller entschieden? Etliche von den angehenden Mikrotechnologen, Mechatronikern, Industriekaufleuten und Elektronikern für Geräte und Systeme haben familiäre Wurzeln bei Infineon. Punkten konnte Infineon auch mit den guten Erfahrungen der Azubis beim „Girls‘ Day“ oder bei Schnupper-Praktika. „Hier werden einfach spannende Dinge gemacht, die von allen Menschen gebraucht werden“, fasste eine Auszubildende zusammen. Hammerl und Purainer hatten sich nach dem Studium für Infineon, damals noch Siemens, entschieden, da ein großes Technologie-Unternehmen vielfältige Chancen und Entwicklungs-möglichkeiten bietet. 

In aller Offenheit schilderten beide ihren Werdegang und Arbeitsalltag. Ganz gleich, ob Betriebs- oder Personalleiter – beide verstehen ihre Führungsrolle so: Mitarbeitern dabei zu helfen, ihren Weg im Unternehmen zu gehen, und nicht nur Aufträge zu verteilen. Zugleich motivierten sie, Gegebenes stets zu hinterfragen und offen zu sein für Neues. „Das betrifft vor allem auch den Blick auf andere Länder und den Umgang der Menschen miteinander“, sagte Dr. Erwin Hammerl. Durch seine Standorte weltweit biete Infineon auch für Azubis Auslands-aufenthalte an. Eine Chance, die vielen offen stände, ebenso wie die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung. „Dank unserer hohen Ausbildungsstandards gibt es verschiedene Wege, im Unternehmen auch ohne Studium Karriere zu machen. So als Techniker oder Meister.“ Mit anderen Worten, der Chiphersteller übernähme grundsätzlich jeden Auszubildenden. „Sie haben noch weit mehr als 100 Tage vor sich“, ermunterten Hammerl und Purainer die jungen Gesprächspartner. „Genießen Sie Ihre Ausbildungszeit und gestalten Sie die Zukunft mit.“


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