15.12.2017, 23:45 Uhr

Zu Gast an der Universität Regensburg Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler informiert sich über das Projekt „KOLEG“

(Foto: ce)(Foto: ce)

„Hier an der Universität Regensburg wird zeitgemäße Lehrerbildung vorgemacht: Die Hochschule nimmt mit ihrem Projekt ‚KOLEG‘ wichtige Themenfelder in der Ausbildung in den Blick und begleitet die Studierenden eng. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Qualifizierung bayerischer Lehrerinnen und Lehrer. Denn auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse und innovativer Konzepte können wir unseren angehenden Lehrkräften eine Ausbildung anbieten, die den sich ständig wandelnden Aufgaben in Schule und Unterricht Rechnung trägt“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute im Rahmen seines Besuchs in Regensburg.

REGENSBURG Dort informierte er sich über die Umsetzung des Bund-Länder-Programms „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“, für das die Universität mit ihrem Projekt „KOLEG – Kooperative Lehrerbildung Gestalten“ ausgewählt wurde.

Umfassendes Konzept mit vier Schwerpunkten

Das Projekt „KOLEG – Kooperative Lehrerbildung Gestalten“ beinhaltet vier Schwerpunkte: Sicherstellen der Kohärenz im Studien- und Ausbildungsprogramm, Orientierung und Begleitung der Studierenden, Qualitätssicherung sowie das Themenfeld Heterogenität und Inklusion. Zu jedem Schwerpunkt werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, die kontinuierlich wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt werden. So wird beispielsweise ein studienbegleitendes Zusatzangebot von drei Semestern zum Umgang mit Heterogenität erstellt, das sich unter anderem durch Praxisanteile auszeichnet. Es kann mit dem Zertifikat „Inklusion – Basiskompetenzen“ im Rahmen des Studiums von Grund- und Mittelschullehramt abgeschlossen werden.

„Vielfältige Impulse für die Ausbildung der jungen Lehrkräfte in Bayern“

„Das zukunftsorientierte Konzept von ‚KOLEG‘ ist beeindruckend und zeigt, wie die Lehrerbildung weiter vorangebracht werden kann. Ich bin mir sicher: Die verschiedenen Teilprojekte können kraftvolle Impulse für unsere Hochschulen in Bayern geben“, zog Staatssekretär Sibler Bilanz. „Diese vielfältigen Ansätze freuen mich sehr, denn eine gute Ausbildung der Lehrkräfte ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität von Unterricht und Schule. Daher sind die gut 5,1 Millionen Euro an Bundesmitteln für das Lehrerbildungszentrum der Universität Regensburg sehr gut angelegt“, so der Staatssekretär.

Für die insgesamt sieben bayerischen Projekte, die für die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ ausgewählt wurden, stehen über 32 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesweit wurden 49 Projekte von 59 beteiligten Hochschulen in das Programm aufgenommen.


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