23.10.2019, 14:48 Uhr

Gründerspiel Auftakt bei „Ideen machen Schule“

(Foto: Hans Lindner-Stiftung)(Foto: Hans Lindner-Stiftung)

Die Kreativität von Schulen und Schülern ist gefragt, denn der Gründerwettbewerb von Ideen machen Schule startet wieder. Insgesamt haben sich aus allen Spielregionen 248 Teams / 970 Schülerinnen und Schüler für das Gründungsspiel angemeldet. Die Spielregion Rottal-Inn / Dingolfing-Landau startet mit 29 Teams.

ARNSTORF Ab Oktober haben die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe aus Nieder-bayern und der Oberpfalz wieder die Möglichkeit, Erfahrung im Bereich Existenzgrün-dung zu sammeln. Die Gründer von morgen bereits heute fördern das ist das Ziel von „Ideen machen Schule“. Sie entwickeln in Teams von bis zu sechs Personen eine Ge-schäftsidee, beschäftigen sich mit Finanzplanung und entwerfen einen Businessplan. Unterstützt werden sie hier von erfahrenen Vertretern aus der Wirtschaft, bei denen sich die Schüler beraten lassen können. Am 21. Oktober fand im LEX-Saal der Firma Lindner die Auftaktveranstaltung für die Spielregion Rottal-Inn / Dingolfing-Landau statt.

Das Konzept hinter dem Spiel ist recht einfach. Die Schüler benötigen eine realitätsnahe Geschäftsidee samt Finanzplanung und Marktforschung. Innerhalb von 18 Wochen können sie sich wertvolle Informationen und Tipps bei Banken, Anwälten und anderen regionalen Partnern einholen. Damit bekommen die Jugendlichen Einblicke, wie man sich als Jungunternehmer fühlt und können das theoretisch erlernte Wissen aus dem Wirtschaftsunterricht anwenden. Zur Gründung ihres Unternehmens erhalten die einzelnen Teams außerdem ein fiktives Startkapital von 25.000 Euro.

In den Abschlussveranstaltungen bewerten dann verschiedene Juroren, wie ausgefeilt das Konzept, wie gut recherchiert die Marktanalyse und wie sicher der Finanzplan ist. Bereits zum 20. Mal initiiert und organisiert die Hans Lindner Stiftung aus Arnstorf das

Gründerspiel „Ideen machen Schule“. Für sie steht dabei die Förderung des Gründergeistes im Vordergrund. „Für viele Jugendliche ist eine selbständige Tätigkeit heute nicht mehr vorstellbar“, sagt Brigitte Urlberger von der Hans Lindner Stiftung. Deshalb möchte die Stiftung bereits frühzeitig bei Schülerinnen und Schülern mit ihrem Stiftungsauftrag ansetzen und die berufliche Selbstständigkeit als Alternative vorstellen.

Abgabetermin für die Gründungskonzepte ist der 5. März 2020. Mitte Mai 2020 werden die besten Teams ihre ausgearbeiteten Businesspläne im Rahmen der regionalen Abschlussveranstaltungen präsentieren. Das große Finale findet dann am 25. Juni 2020 im Schloss Mariakirchen in der Nähe von Arnstorf statt. Die besten Jungunternehmer erhalten Anerkennung in Form von stattlichen Prämien.


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