15.05.2019, 14:13 Uhr

Wettbewerb Schüler probierten sich im handwerklichen Bereich aus

(Foto: Lindner Stiftung)(Foto: Lindner Stiftung)

Praktische Projekte im Schulalltag sind für die Schülerinnen und Schüler eine willkommene Abwechslung. Zugleich ist es auch eine Bereicherung für ihre berufliche Zukunft, denn sie können sich ausprobieren und ihre Stärken entdecken. Um hier eine Möglichkeit für Schüler der Mittel- und Förderschulen zu schaffen, hat die Hans Lindner Stiftung den Wettbewerb „Die Zukunfts:MACHER“ ins Leben gerufen.

ARNSTORF Die Schüler können sich spielerisch in verschiedenen handwerklichen Bereichen ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Außerdem wird unternehmerisches Denken und Handeln gefördert, denn die Schüler befassen sich auch mit der Erstellung eines Geschäftsplans und dem Vertrieb ihres Produkts. Im Fokus des Projekts steht aber die Planung und Fertigung eines Werkstücks. So schraubten, sägten, schnitten und frästen 124 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 45 Teams aus den Landkreisen Rottal-Inn, Dingolfing-Landau, Passau und Freyung-Grafenau und erwiesen sich als hervorragende Handwerker. Mit jeder Menge Kreativität fertigten sie Werkstücke wie beispielsweise eine Hamstervilla oder einen beweglichen Meditationshocker. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Schüler hier natürlich von ihren Lehrern.

Die besten 19 Teams des Wettbewerbsjahres 2018/19 durften nun am 9. Mai beim großen Finale in Mariakirchen ihre Ergebnisse präsentieren. Dabei war in erster Linie Kreativität gefragt, da jedes Team sein Werkstück mit Hilfe eines Messestandes der Jury vorstellte. Die fachkundige Jury, bestehend aus Handwerkern, Künstlern, Mitarbeitern der Handwerkskammer und der Hans Lindner Stiftung, bewertete die Messestände der Schüler. „Hier können die Schüler verschiedenste Kontakte knüpfen, denn die Praxisorientierung und der Kontakt zwischen Schülern und Betrieben ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts“, erklärt Projektleiterin Liane Schweiger. Schüler und Lehrer sind von diesem Wettbewerb gleichermaßen angetan, nicht zuletzt da sich die Gewinner über schöne Geld- und Sachpreise freuen dürfen.

Die Preisträger:

1. Platz (Preisgeld 300 Euro): Team „Drei Musketiere“ von der Herzog-Georg-Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum Dingolfing, Werkstück: Beweglicher Meditationshocker

2. Platz (Preisgeld 250 Euro): Team „Rundum“ von der St.-Georg-Mittelschule Vilshofen, Werkstück: Gedrechselte Ringe und Armreifen

3. Platz (Preisgeld 200 Euro): Team „Die Blombenziaga“ von der Mittelschule Wurmannsquick, Werkstück: beleuchtbarer Kaugummiautomat aus Recyclingmaterial

4. Platz (Preisgeld 150 Euro): Team „Die GeRECHTen“ von der Mittelschule Aitrachtal-Mengkofen, Werkstück: Regal für Tassen und Teller

5. Platz (Preisgeld 100 Euro): Team „Die Kinderwagen-Gang“ von der Joseph-von-Eichendorff-Mittelschule Eichendorf, Werkstück: Lauflernwagen für Kleinkinder


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