24.10.2018, 09:47 Uhr

Gründerspiel Startschuss für neue Runde bei „Ideen machen Schule“

In Arnstorf fand die Auftaktveranstaltung für die Spielregion Rottal-Inn / Dingolfing-Landau statt. (Foto: Hans-Lindner-Stiftung)In Arnstorf fand die Auftaktveranstaltung für die Spielregion Rottal-Inn / Dingolfing-Landau statt. (Foto: Hans-Lindner-Stiftung)

Nun ist es wieder soweit. Der Gründungswettbewerb „Ideen machen Schule“ startet in eine neue Runde. Am 23. Oktober 2018 fand im LEX-Saal der Lindner Group in Arnstorf die Auftaktveranstaltung für die Spielregion Rottal-Inn / Dingolfing-Landau statt.

ARNSTORF Insgesamt haben sich aus allen Spielregionen 257 Teams / 1040 Schülerinnen und Schüler für das Gründungsspiel angemeldet. Die Spielregion Rottal-Inn / Dingolfing-Landau startet mit 38 Teams.

Ab Oktober haben die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe aus Niederbayern und der Oberpfalz wieder die Möglichkeit, Erfahrung im Bereich Existenzgründung zu sammeln. Während morgens noch Mathe, Deutsch und Englisch auf dem Stundenplan stehen, schlüpfen die Kinder nachmittags in die Rolle eines Unternehmers und entwickeln in Teams von bis zu sechs Personen eine Geschäftsidee, beschäftigen sich mit Finanzplanung und entwerfen einen Businessplan. Unterstützt werden sie hier von erfahrenen Vertretern aus der Wirtschaft, bei denen sich die Schüler beraten lassen können.

Für die Hans Lindner Stiftung aus Arnstorf, die das Projekt bereits seit September 2000 initiiert und organisiert, steht die Förderung des Gründergeistes im Vordergrund. „Für viele Jugendlich ist eine selbständige Tätigkeit heute nicht mehr vorstellbar“, sagt Brigitte Urlberger von der Hans Lindner Stiftung. Deshalb möchte die Stiftung bereits frühzeitig bei Schülerinnen und Schülern mit ihrem Stiftungsauftrag ansetzen und die berufliche Selbstständigkeit als Alternative vorstellen.

Das Konzept hinter dem Spiel ist recht einfach. Die Schüler benötigen eine realitätsnahe Geschäftsidee samt Finanzplanung und Marktforschung. Zu Beginn erhalten die einzelnen Teams ein fiktives Startkapital von 25 000 Euro. Innerhalb von 18 Wochen können sie sich wertvolle Informationen und Tipps bei Banken, Anwälten und anderen regionalen Partnern einholen. Dafür bekommen die Jugendlichen Einblicke, wie man sich als Jungunternehmer fühlt und können das theoretisch erlernte Wissen aus dem Wirtschaftsunterricht anwenden. Im Finale wird von verschiedenen Juroren bewertet, wie ausgefeilt das Konzept, wie gut recherchiert die Marktanalyse und wie sicher der Finanzplan ist.

Teilnehmen können alle Schüler allgemeinbildender und beruflicher Schulen ab der achten Jahrgangsstufe, wobei achte und neunte Klasse in der Juniorstaffel und die Schüler ab der zehnten Klasse in der Seniorstaffel eingegliedert sind. Abgabetermin für die Gründungskonzepte ist der 28. Februar 2019. Ende Mai / Anfang Juni 2019 werden die besten Teams ihre ausgearbeiteten Businesspläne im Rahmen der regionalen Abschlussveranstaltungen präsentieren. Das große Finale findet dann im Schloss Mariakirchen in der Nähe von Arnstorf statt. Die besten Jungunternehmer erhalten Anerkennung in Form von stattlichen Prämien.


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