08.05.2018, 12:00 Uhr

ADAC-Ausstellung Schwarze Schatten sollen Fahranfänger wachrütteln

Eröffneten die Ausstellung: (v. li.) Konrad Köppl (Polizei Pfarrkirchen), Bürgermeister Wolfgang Beißmann, stv. Schulleiter Günter Ilg, Alexander Kreipl (ADAC Südbayern), sowie Johann Haider (BRK Rottal-Inn). (Foto: ADAC Südbayern)Eröffneten die Ausstellung: (v. li.) Konrad Köppl (Polizei Pfarrkirchen), Bürgermeister Wolfgang Beißmann, stv. Schulleiter Günter Ilg, Alexander Kreipl (ADAC Südbayern), sowie Johann Haider (BRK Rottal-Inn). (Foto: ADAC Südbayern)

Ausstellung des ADAC bis zum 11. Mai im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Pfarrkirchen in der Adam-Regensburger-Straße 20.

PFARRKIRCHEN „Bisher habe ich immer gedacht: Mir wird schon nichts passieren. Aber die Schicksale der tödlich verunglückten Jugendlichen zeigen, dass man sich nie zu sicher sein darf“, betont Sebastian (20) und Katrin (18) ergänzt: „Ich bin sehr betroffen und will in Zukunft auf jeden Fall vorsichtig fahren.“ Diese und ähnliche Reaktionen von Schülern löst die vom ADAC Südbayern initiierte Ausstellung „Schatten – Ich wollte doch leben!“ aus, in deren Mittelpunkt sechs lebensgroße, geschwärzte Figuren stehen. Derzeit macht die Ausstellung Station in Pfarrkirchen.

Jede Silhouette steht für einen jungen Menschen, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Besonders betroffen macht dabei die Tatsache, dass es sich hierbei nicht um fiktive Fälle handelt, sondern sich jeder Unfall real ereignet hat.

Nach Angaben des Bayerischen Innenministeriums kamen im vergangenen Jahr 72 Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren ums Leben, fünf weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Doch der Abwärtstrend soll sich fortsetzen. Ziel der Ausstellung ist es, junge Fahranfänger zu sensibilisieren und für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit individueller Mobilität zu gewinnen.

Noch bis zum Freitag, 11. Mai, sind die Silhouetten im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Pfarrkirchen in der Adam-Regensburger-Straße 20 ausgestellt.


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