07.06.2018, 11:20 Uhr

„Niederbayernweit einzigartig“ Vilshofen singt: Grundschulen sollen einen großen Chor bilden!

Stellten das Chor-Projekt „Vilshofen singt“ im Musikzimmer mit Donau-Ausblick der Ritter-Tuschl-Grundschule vor (v.l.): Kurt Brunner, Hans Knittlmayer, Silvia Thurner, Antonia Kammerer, Bürgermeister Florian Gams und Mario Eckmüller (Lehrer der Kreismusikschule). Foto: Greiler  (Foto: Fritz Greiler)Stellten das Chor-Projekt „Vilshofen singt“ im Musikzimmer mit Donau-Ausblick der Ritter-Tuschl-Grundschule vor (v.l.): Kurt Brunner, Hans Knittlmayer, Silvia Thurner, Antonia Kammerer, Bürgermeister Florian Gams und Mario Eckmüller (Lehrer der Kreismusikschule). Foto: Greiler (Foto: Fritz Greiler)

„Niederbayernweit einzigartige“ Kooperation der Stadt Vilshofen und der Kreismusikschule Passau vorgestellt

VILSHOFEN Kurt Brunner, der Leiter der Kreismusikschule, jubiliert: „Niederbayernweit einzigartig“ sei die Kooperation, die er zusammen mit Bürgermeister Florian Gams und den Grundschulleitern der Stadt Vilshofen am Mittwoch vorstellte: „Vilshofen singt!“ ist das Motto des Projektes, ab dem kommenden Schuljahr in allen Grundschulen kostenlos das Fach „Chorgesang“ anzubieten. Mit dem Ziel, einen großen Grundschulen-Chor zu schaffen, der etwa am Christkindlmarkt oder bei anderen offiziellen Anlässen auftreten könne.

Einzigartig sei laut Brunner diese Kooperation mit der Stadt Vilshofen, weil: Die Kreismusikschule die Infrastruktur und die Chorleiter stelle, aber die Eltern keine Kosten hätten. Die Kosten übernimmt die Stadt, es gebe auch Zuschüsse.. Zudem werde der Chor-Unterricht nicht wie sonst bei Wahlfächern am Nachmittag, sondern noch am Vormittag angeboten, damit die Schüler nicht länger bleiben müssten und wie gehabt ihre Busverbindungen bekommen.

Auf große Gegenliebe stößt die Initiative von Kurt Brunner und Bürgermeister Gams bei den Schulleitungen: „Aufgrund des Lehrermangels können wir keine Arbeitsgruppen mehr anbieten, die zwei Stunden Musikunterricht reichen nicht aus“, freut sich Silvia Thurner, Rektorin der Ritter-Tuschl-Grundschule Vilshofen sowie der Sandbacher Grundschule (insgesamt 305 Schüler).

Antonia Kammerer, Rektorin der Grundschule Aunkirchen (80 Kinder), betont, dass vor allem für die 4.-Klässler (als Übertrittsklasse) bei dem großen Stress das Singen im Chor eine schöne Entlastung sei. Und Hans Knittlmayer, Rektor von Alkofen und Pleinting (insgesamt 128 Kinder), begrüßt, dass die im Kindergarten begonnene musikalische Erziehung somit auch in der Grundschule fortgesetzt werden könne. Knittlmayer habe auch schon eine sehr große Resonanz von Eltern auf das Projekt bekommen.

Kreismusikschulleiter Brunner lobte natürlich in den höchsten Tönen den wissenschaftlich belegten positive Einfluss auf soziale Kompetenz und gute bis hervorragende Schulleistungen, den Musik/Singen schon im frühen Alter habe.

Auch Bürgermeister Gams, selbst Vater, war erstaunt, dass auch der Präsident der Technischen Universität (TU) München in einem Interview empfohlen habe, Kinder musizieren und singen zu lassen.

Weshalb Gams mit Brunner dieses Projekt ersonnen habe, das schön für die Stadt und gut für die Kinder sei.


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