19.03.2018, 22:31 Uhr

Universität Passau Ignaz Rutter wird Professor für Theoretische Informatik

Universitätspräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth überreichte die Ernennungsurkunde an Prof. Dr. Ignaz Rutter im Beisein von Prof. Christian Lengauer, Dekan der Fakultät für Informatik und Mathematik.  (Foto: Universität Passau)Universitätspräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth überreichte die Ernennungsurkunde an Prof. Dr. Ignaz Rutter im Beisein von Prof. Christian Lengauer, Dekan der Fakultät für Informatik und Mathematik.  (Foto: Universität Passau)

Dr. Ignaz Rutter ist zum 1. März 2018 von Universitätspräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth auf die Professur für Informatik mit Schwerpunkt Theoretische Informatik berufen worden.

PASSAU Ignaz Rutter (Jahrgang 1981) hat sein Informatikstudium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) absolviert. Im Anschluss daran arbeitete er am KIT als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Dort legte er auch im Jahr 2011 seine Promotion mit dem Titel „The Many Faces Of Planarity – Matching, Augmentation, and Embedding Algorithms for Planar Graphs“ mit Auszeichnung ab. Nach der Dissertation führten ihn seine beruflichen Stationen u.a. nach Tschechien; dem KIT blieb er ebenfalls wissenschaftlich verbunden. Im Sommersemester 2016 übernahm er die Vertretung der Professur für Algorithm Engineering  an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Anschluss war der gebürtige Karlsruher bis zu seinem Ruf an die Universität Passau an der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden als Assistenzprofessor am Department of Mathematics and Computer Science. Er wurde bereits mehrfach für seine gute Lehre ausgezeichnet.

Rutters Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der algorithmischen Graphentheorie und der kombinatorischen Optimierung. So beschäftigt er sich beispielsweise mit der Visualisierung von dynamischen Netzwerken, die sich über die Zeit verändern, etwa soziale Netze, Organigramme oder UML-Diagramme aus der Softwareentwicklung. „Ziel meiner Forschungsaktivitäten ist es, automatisierte Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen solche Netze verständlich und graphisch ansprechend darzustellen. Die Herausforderung gegenüber statischen Netzen liegt darin, dass ein Kompromiss zwischen der Qualität der Darstellung zu einzelnen Zeitschritten und der zeitlichen Stabilität der Darstellung gefunden werden muss.“, erklärt er.


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