20.07.2018, 21:27 Uhr

Feierlichkeiten im Salzstadel IHK ehrt Jung-Akademiker

Freuten sich für die Hochschule Landshut über Glaspokal, Auszeichnung und Preisgeld: Professor Karl Stoffel (v. li.), Christoph Siegfried Sollinger, Martina Romer, Anna Maria Eberl, Alexander Schreiner und Thomas Leebmann. (Foto: IHK)Freuten sich für die Hochschule Landshut über Glaspokal, Auszeichnung und Preisgeld: Professor Karl Stoffel (v. li.), Christoph Siegfried Sollinger, Martina Romer, Anna Maria Eberl, Alexander Schreiner und Thomas Leebmann. (Foto: IHK)

Die IHK hat den diesjährigen niederbayerischen Akademikernachwuchs ausgezeichnet. Sie gelten als Paradebeispiele für die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Verfasser von zwei Promotionen, neun Master- und drei Bachelorarbeiten hat die IHK Niederbayern am Mittwoch im Landshuter Salzstadel mit dem IHK-Preis 2018 ausgezeichnet. Sie hatten an der Universität Passau, an den Hochschulen Deggendorf und Landshut sowie am Campus Straubing der Technischen Universität München mit herausragender Forschung weitere Grundsteine für die akademische Laufbahn oder ihre berufliche Karriere gelegt.

LANDSHUT. Wer den IHK-Preis erhält, entscheidet eine Jury aus Vertretern der Hochschulen sowie Unternehmern aus dem IHK-Ehrenamt. Der IHK-Preis wurde 2018 zum 33. Mal verliehen. Bis heute wurden 375 Absolventen aus den niederbayerischen Hochschuleinrichtungen damit ausgezeichnet.

Selbst wenn die IHKs es als problematisch sehen, wenn nur das Studium als besonders erstrebenswertes Bildungsziel gelte, bestätigte IHK-Präsident Thomas Leebmann, „dass die gewerbliche Wirtschaft Niederbayerns auch auf einen starken akademischen Nachwuchs angewiesen ist“. Je breiter sich zuvor klassisch produzierende Bereiche selbst digitalisieren, IT- oder Energie-Konzepte mit einbinden oder Servicedienstleistungen starten, desto stabiler könne sich „The German Mittelstand“ gegen globale Marktkonzentrationen aufstellen.

Die 14 Ausgezeichneten seien hier gute Beispiele für Praxisbezug, weshalb die IHK Niederbayern mit ihren 80.000 unternehmerischen Mitgliedern sowohl die Anerkennung dafür ausspreche, wie sie es mit den jeweils 1.000 Euro Preisgeld unterstreiche, „welch hohen Stellenwert die niederbayerische Hochschulinfrastruktur für die Betriebe und damit für unseren heimischen Wirtschaftsraum hat.“


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