13.01.2018, 10:43 Uhr

Lösung für St. Peter und Paul Grundschule wird für 15 Millionen Euro saniert


Die Grundschule St. Peter und Paul platzt aus allen Nähten. Kinder müssen in Containern unterrichtet werden. Jetzt soll sich etwas ändern. Am Freitag beschloss der Bausenat einstimmig eine Sanierung bzw. Erweiterung der Schule.

LANDSHUT Die Schule an der Niedermayerstraße soll einen zweigeschossigen Neubau mit Aula bekommen. Der Nord- und der Mitteltrakt werden saniert, geplant ist außerdem der Bau einer neuen Turnhalle. Kosten des Projekts: 15 Millionen Euro.

Mehrere Ausbauvarianten waren am Freitag im Bausenat von Gerhard Mayer, der Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft, vorgestellt worden. Entschieden haben sich die Stadträte dann für die Lösung, die auch von der Schulfamilie präferiert wird.

Diese Lösung beeinträchtigt den Schulbetrieb in der Bauphase am wenigsten. Geplant ist, zuerst die alte Turnhalle abzubrechen und an ihrer Stelle den zweigeschossigen Neubau zu errichten. Dann folgen die Sanierung der bestehenden Trakte und schließlich der Neubau der Turnhalle. Während der Bauphase muss der Sportunterricht ausgelagert werden. Abgeschlossen sein soll das Projekt im Herbst 2024. Eine Auslagerung von Teilen der Schule, deren Schülerzahlen in den letzten Jahren massiv gestiegen sind (von 199 auf 352 Schüler in fünf Jahren), in die alte Martinsschule ist damit vom Tisch.


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