13.08.2020, 14:47 Uhr

Corona-Zeiten Eine andere, aber spannende Spielwoche in Neustadt an der Donau

 Foto: Eva Widmann Foto: Eva Widmann

Die Stadt Neustadt an der Donau und die Vereine sorgten trotz Corona für eine abwechslungsreiche erste Ferienwoche für die Neustädter Grundschulkinder.

Neustadt an der Donau. Ob basteln oder spielen, wandern oder neues lernen: Auch wenn dieses Jahr Abstand gehalten werden musste und der Mund-Nasen-Schutz ständiger Begleiter war, war die Neustädter Spielwoche wieder ein großer Erfolg. „Wir mussten die Angebote der aktuellen Situation anpassen, aber gemeinsam mit den Vereinen haben wir das Beste daraus gemacht“, sind sich Erster Bürgermeister Thomas Memmel und die Organisatorin der Spielwoche Eva Widmann einig.

Statt einem großen, zentralen Angebot im Anton-Treffer-Stadion waren die Kinder diesmal in fünf Kleingruppen unterwegs. Für die Gruppen war jeweils ein Programm festgelegt, das unter anderem von den Sportvereinen Neustadt und Bad Gögging, SV Irma, OGV, DLRG und der Feuerwehr gestaltet wurde. Die Vereine beteiligten sich ebenso wie das BRK und die Neustädter Stadtbücherei kostenfrei an der Spielwoche, genauso wie einige weitere Engagierte, mit denen die Kinder zum Beispiel ein bisschen italienisch lernten oder eine Kräuterführung machten. Darüber hinaus entdeckten die Kinder noch den Spielgolf-Platz und das Römische Museum für Kur- und Badewesen in Bad Gögging, die dortige Natur mit dem Programm „NANU“ des Bund Naturschutz und das Römerkastell Eining bei einer Führung mit der Stadtmaus. Ein Highlight war auch der Ausflug nach Kelheim ins dortige Orgelmuseum. Insgesamt drei spannende Stunden verbrachte die Gruppe dort und war begeistert von der speziell auf die Kinder zugeschnittenen Führung.

„Ich freue mich, dass wir die Spielwoche auch unter den ungewöhnlichen Umständen dieses Jahr durchführen konnten“, so Bürgermeister Memmel. Eva Widmann, die als neue Stadträtin dieses Jahr zum ersten Mal die Spielwoche organisierte, war besonders vom Engagement der Vereine begeistert: „Durch die tatkräftige Unterstützung unserer Vereine konnten wir ein tolles, vielfältiges Programm zusammenstellen.“ Auch die durch die aktuelle Lage bedingten Vorgaben stellten kein Problem dar: „Die Kinder haben sich vorbildlich an die Regeln gehalten.“ Dafür sorgten auch die freiwilligen Betreuerinnen und Betreuer, die sich die Woche über um ihre zugeteilte Gruppe kümmerten.

Eva Widmann freut sich über die ausgelassene und fröhliche Stimmung in den Gruppen: „Die Kinder haben die Zeit miteinander sehr genossen. Es sind neue Kontakte und Freundschaften entstanden, die Kinder sind jeden Tag gerne gekommen und haben sich über die Abwechslung im Programm gefreut.“ Das einzige, was den Kindern fehlte, war die Bretterbude – diese darf hoffentlich nächstes Jahr wieder wie gewohnt gebaut werden.


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