01.02.2020, 09:45 Uhr

Berufsvorbereitung und -integration Mit Empathie Jugendliche auf ihrem beruflichen Weg begleiten

Hubert Ramesberger (4. v.l.) und Regisseurin Antje Drinnenberg (3. v.l.) mit den Multiplikatoren der Neustrukturierung der Berufsvorbereitung (1.v.l. Michael Zink, 2.v.l. Ute Hentschirsch-Gall, 5. v.l Frank Schlegel und 6.v.l. Josef Wagner). (Foto: Lisa Hölzl/Niederbayern)Hubert Ramesberger (4. v.l.) und Regisseurin Antje Drinnenberg (3. v.l.) mit den Multiplikatoren der Neustrukturierung der Berufsvorbereitung (1.v.l. Michael Zink, 2.v.l. Ute Hentschirsch-Gall, 5. v.l Frank Schlegel und 6.v.l. Josef Wagner). (Foto: Lisa Hölzl/Niederbayern)

Zu einer Dienstbesprechung der besonderen Art hat die Regierung von Niederbayern die Fachbeauftragten für die Berufsvorbereitung und -integration nach Landshut eingeladen. Zu Beginn der Dienstbesprechung wurde der Dokumentarfilm „Lionhearted“ im Kinoptikum gezeigt. Im Anschluss informierten sich die 45 Berufsschullehrerinnen und -lehrer sowie die Vertreter der Jugendberufsagenturen und der „Schulewirtschaft“-Experten der Mittelschulen über die rechtlichen und organisatorischen Neuerungen im Bereich der Berufsvorbereitung und -integration im kommenden Schuljahr.

NIEDERBAYERN Der Film „Lionhearted“ handelt vom Boxtrainer Ali Cukur, der jungen Boxern durch sein Training mehr beibringt als nur die Sportart. Boxen dient den Jugendlichen als Möglichkeit, mit ihren Emotionen besser umzugehen und die Kontrolle über ihre Wut zu behalten. Nach der Vorführung nahm sich Regisseurin Antje Drinnenberg Zeit für ein Filmgespräch und stellte sich den Fragen der Teilnehmer. Der Film, der im letzten Jahr bereits im Rahmen eines Filmfestes in Landshut zu sehen war, wird ab April 2020 bundesweit in den Kinos gezeigt werden.

Schwerpunkt der Besprechung war die Neustrukturierung der Beschulung von Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz und von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Hier wird Chancen- und Fördergleichheit für alle Jugendlichen weiter gestärkt. Eine der größten Änderungen ab nächstem Schuljahr ist die Umstellung der Beschulung von Teilzeit- auf Vollzeitunterricht, um die Schülerinnen und Schüler noch besser fördern zu können. Die Koordination der Beschulung von berufsschulpflichtigen Asylbewerbern und Flüchtlingen sowie die Intensivierung der Arbeit mit Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz ist eine der wichtigsten Aufgaben der beruflichen Schulen. Neben fachlicher Expertise erfordert dieser Themenbereich viel Fingerspitzengefühl und Empathie.


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