29.01.2020, 17:00 Uhr

Delegiertenversammlung im Aventinum Erfolgreiches Jahr für Abensbergs Jugendbeirat

(Foto: Stadt Abensberg)(Foto: Stadt Abensberg)

Der Jugendbeirat ist die Interessenvertretung der Abensberger Jugend. Über diesen werden Förderanträge für Jugendprojekte in den Vereinen der Stadt Abensberg abgewickelt. Außerdem ist der Jugendbeirat bei Veranstaltungen aktiv und vergibt jährlich den Jugendinitiativpreis.

ABENSBERG Am Freitag, 24. Januar, fand die Delegiertenversammlung des Jugendbeirats im Kultur- und Bildungszentrum der Stadt, im Aventinum, statt. Die erste Vorsitzende Maria März freute sich über Besuch: Albert Steber, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Abensberg, nahm ebenfalls an der Versammlung teil.

Vieles ist für den Jugendbeirat gut gelaufen im Jahr 2019: So berichtete Maria März von der Teilnahme am UDO 2019, dem wieder aktivierten „Unsinnigen Donnerstag“-Faschingstermin: Der Jugendbeirat finanzierte den Auftritt der Band „Onesee“ am Karmelitenplatz und betrieb dazu eine Getränkebude. „Uns ging alles aus“, so März. „Getränke, Becher – mit dem Ansturm haben wir nicht gerechnet.“ Die Neuauflage für 2020 ist da fast selbstverständlich. „Das machen wir wieder, wieder mit Onesee.“ Neu geben wird es eine Fotobox, bei der sich jede/r sein Bild ausdrucken und mitnehmen kann. „Auch eine Happy Hour wird es geben, damit die Leute früher kommen.“ Länger will man den Karmelitenplatz nicht bespielen. März berichtet: „Die Bars und Clubs waren nach dem Konzert alle super besucht, so soll es ja sein.“

In eigener Regie ist das legendäre Kneipenshuffle im September 2019 in Abensberg veranstaltet worden; auch dieses war wieder ein voller Erfolg. März berichtet: „Wir hatten acht Bars und 21 Künstler – und es war teilweise gesteckt voll.“ Sowohl von den Wirten als auch von den Bands gab es zahlreiche positive Rückmeldungen. Auch 2020 ist das Kneipenshuffle wieder mit dabei im Veranstaltungsreigen der Stadt Abensberg – dann mit einer weiteren Bar; das „Cinque M“ am Stadtplatz will unbedingt dabei sein, so März.

Keine Einreichungen gab es für den Jugendinitiativpreis; zuletzt waren es die „Aventinus Buam“, die das Preisgeld in Höhe von 250 Euro sogleich gespendet haben. „Schade“ so März, dass heuer keine Anträge vorgelegen hätten. „Das muss wiederbelebt werden“, kündigte sie an. Ansonsten gab es keine Sorgen – der Jugendbeirat erhält einen jährlichen Zuschuss der Stadt Abensberg und erwirtschaftet Gelder aus seinen Aktionen. Kassier Johannes Raab machte klar: „Das Geld geht raus an die Vereine, wo es hin soll.“ Er zeigte auf, welche Vereine Zuschüsse erhalten haben. Unter der Prämisse ‚Jugendarbeit fördern‘ wurden in 2019 28 Anträge bearbeitet und dabei gesamt 6.900 Euro ausgegeben. Während das Kneipenshuffle Gelder aus dem Etat benötigte, wurde beim „Unsinnigen Donnerstag“ ein Gewinn erwirtschaftet. Raab war begeistert: „UDO hat die Stadt bereichert.“

Vereinsvorsitzende sind auch 2020 wieder dazu aufgerufen, ihre Jugendprojekte beim Jugendbeirat zu melden, um Förderungen zu erhalten. Anträge dazu gibt es auf der Homepage der Stadt Abensberg.


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