05.06.2019, 00:10 Uhr

Landrat zufrieden Übertrittszahlen an die weiterführenden Schulen im Landkreis wieder sehr erfreulich

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Nach den Einschreibeterminen für Realschulen und Gymnasien im Mai 2019 und im März 2019 für FOS/BOS liegen die vorläufigen Anmeldezahlen für das Schuljahr 2019/20 an den weiterführenden Schulen im Landkreis Kelheim vor.

LANDKREIS KELHEIM Am Donau-Gymnasium Kelheim haben sich für das kommende Schuljahr 135 Schüler (Vorjahr: 98 Schüler) sowie 8 Schüler für den Probeunterricht angemeldet. Am Gabelsberger-Gymnasium Mainburg schrieben sich 110 Schüler (Vorjahr: 106 Schüler) fest und 6 Schüler für den Probeunterricht ein. Am kirchlichen Johannes-Nepomuk-Gymnasium Rohr meldeten sich 51 Schüler (Vorjahr: 56 Schüler) fest an.

Insgesamt hat sich die Zahl der zu erwartenden Fünftklässler an den Gymnasien im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr von 262 auf über 300 Schülerinnen und Schüler erhöht. Die größten Zuwächse hat das Donau-Gymnasium Kelheim mit ca. 40 mehr als im Vorjahr zu verzeichnen.

An der Staatlichen Realschule „Johann-Simon-Mayr-Schule“ Riedenburg haben sich 106 Schüler (Vorjahr: 117 Schüler) fest und 33 Schüler für den Probeunterricht angemeldet. An der Staatlichen „Johann-Turmair-Realschule“ Abensberg haben sich 110 Schüler (Vorjahr: 136 Schüler) fest und 35 Schüler für den Probeunterricht eingeschrieben. An der Staatlichen Realschule Mainburg haben sich 70 Schüler (Vorjahr: 62 Schüler) fest und 5 Schüler für den Probeunterricht angemeldet. An der kirchlichen Realschule St. Anna in Riedenburg haben sich 73 Schülerinnen (Vorjahr: 61 Schülerinnen) fest und 14 Schülerinnen für den Probeunterricht eingeschrieben.

Insgesamt liegen die Anmeldungen der Fünftklässler an den Realschulen damit auf Vorjahresniveau.

An der FOS am Beruflichen Schulzentrum Kelheim haben sich für die Vorklasse FOS 40 Schüler (Vorjahr: 17 Schüler) angemeldet, in der FOS 11 in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial insgesamt 153 Schüler (Vorjahr: 178 Schüler) und an der FOS 12 in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial 142 Schüler (Vorjahr: 147 Schüler).

An der BOS am Beruflichen Schulzentrum Kelheim haben sich für die Vorklasse 12 Schüler (Vorjahr: 17 Schüler) angemeldet, für die BOS 12 in den Zweigen Technik und Wirtschaft insgesamt 53 Schüler (Vorjahr: 51 Schüler) angemeldet.

Für die FOS/BOS 13 haben sich in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial ingesamt 102 Schüler (Vorjahr: 74 Schüler) eingeschrieben.Die zu erwartende Schülerzahl FOS/BOS beträgt damit für das neue Schuljahr insgesamt 450, mit Vorklassen 502 Schüler (Vorjahr: 484 bzw. 518 Schüler). Die Anmeldezahlen sind im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil.

Landrat Martin Neumeyer: „Auch in diesem Jahr sind die Übertrittszahlen an die weiterführenden Schulen im Landkreis wieder sehr erfreulich. Die Akzeptanz der landkreiseigenen Schulen ist in der Bevölkerung sehr hoch. Die beiden kirchlichen Schulen stellen kein Konkurrenzmodell dar, sondern sind eine wertvolle Ergänzung des staatlichen Angebotes. Der Landkreis Kelheim hat als zuständiger Sachaufwandsträger in den letzten Jahren mit hohem finanziellem Einsatz Schulstrukturen mit verschiedenen Schulbildungsmöglichkeiten im Landkreis aufgebaut, die nun weitgehend den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Eltern entsprechen. Über 55 Millionen Euro wurden in den letzten 10 Jahren für Neubauten, Erweiterungen und Generalsanierung der landkreiseigenen Schulgebäude investiert. Alleine für den Bau der Realschule in Mainburg wurden fast 14,5 Millionen Euro, für die Generalsanierung des Donau-Gymnasiums in Kelheim 11,5 Millionen und für den Neubau/Teilabbruch der staatlichen Realschule in Riedenburg 16,7 Millionen Euro bereitgestellt. Im Landkreis Kelheim wurde das Thema Bildung glücklicherweise schon immer großgeschrieben und die benötigten Investitionen in eine weitreichende Bildung der Jugend getätigt. Der Landkreis kann mit den drei staatlichen Realschulen in Abensberg, Riedenburg und Mainburg, ergänzt durch die kirchliche Realschule St. Anna in Riedenburg und die beiden Gymnasien in Kelheim und Mainburg, ergänzt durch das kirchliche Johannes-Nepomuk-Gymnasium in Rohr, sowie die FOS/BOS am Beruflichen Schulzentrum Kelheim auf allen schulischen Ebenen passende Bildungsangebote wohnortnah bieten. Gerade wohnortnahe Bildungsangebote fördern die Bildungsneigung der Bevölkerung und zählen langfristig zu den entscheidenden Standortfaktoren einer Region.“


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