05.11.2018, 18:37 Uhr

Viele Infos bei Kooperationsveranstaltung Jugendsozialarbeit an Schulen – 99 Stellen an 142 niederbayerischen Schulen

Regionale Kooperationsveranstaltung für die Leitungen der Träger der Jugendsozialarbeit an Schulen und Schulleitungen: Martin Zuchs, Regierung von Niederbayern, Gabriela Lerch-Wolfrum, StMAS, und Dr. Ulrich Seiser, StMUK. (Foto: Regierung von Niederbayern)Regionale Kooperationsveranstaltung für die Leitungen der Träger der Jugendsozialarbeit an Schulen und Schulleitungen: Martin Zuchs, Regierung von Niederbayern, Gabriela Lerch-Wolfrum, StMAS, und Dr. Ulrich Seiser, StMUK. (Foto: Regierung von Niederbayern)

Die Regierung von Niederbayern hat am Montag, 5. November, gemeinsam mit dem Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayerisches Landesjugendamt, die Kooperationsveranstaltung „Jugendsozialarbeit an Schulen“ für die Träger der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) und die Schulleitungen der Grund-, Mittel- und Förderschulen sowie Vertreter der Staatlichen Schulämter durchgeführt.

NIEDERBAYERN Die Teilnehmer tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und diskutierten darüber, wie die Kommunikation und der Austausch zwischen den Leitungskräften von Jugendhilfe und Schulen aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten Niederbayerns zukünftig noch besser und weiter entwickelt werden kann. Im Fokus der Veranstaltung standen die aktuellen Themen Zusammenarbeit im Einzelfall und bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung.

Gelungene Bildungs- und Schulkarrieren aller jungen Menschen liegen als entscheidende Weichensteller für ein eigenverantwortliches und gemeinschaftsfähiges Leben sowohl im Interesse der Schule als auch der Jugendhilfe. Die Jugendhilfe richtet dabei ihren Schwerpunkt auf sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte junge Menschen. Die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe ist hier aufgrund des zunehmenden Wandels der gesellschaftlichen Verhältnisse wichtiger denn je.

Informationen erhielten die Teilnehmer durch ein Gespräch von Dr. Ulrich Seiser (StMUK) und Gabriela Lerch-Wolfrum (StMAS) zum Thema „Kooperation als Leitungsaufgabe“, sowie zwei Impulsvorträge zu den Themen „Zusammenarbeit in der Einzelfallberatung“ und „Zusammenarbeit bei Verdacht auf Kindswohlgefährdung“. In letzteren wurden Fragen angesprochen wie, „Für welche Fälle ist JaS zuständig, wann handelt es sich um schulische Aufgaben?“, „Wann und in welcher Form (Datenschutz) können sich Lehrkräfte an die JaS-Fachkraft wenden und umgekehrt?“ „Wie wird das Elternrecht gewährleistet?“ oder auch „Welche Informationen sind wem weiterzuleiten bzw. dürfen weitergegeben werden?“.

Seit dem Beschluss des Bayerischen Ministerrats im Jahr 2009, das staatliche Regelförderprogramm JaS auf insgesamt 1000 JaS-Stellen im Freistaat Bayern aufzustocken, geht der Ausbau von JaS rasant voran. Aktuell werden im Freistaat insgesamt rund 940 JaS-Stellen an 1255 Schulen staatlich gefördert. In Niederbayern werden insgesamt rund 99 JaS-Stellen an 142 Schulen staatlich gefördert.


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