24.07.2018, 14:46 Uhr

Wirtschafts-Abschluss mit Anschluss Die Stadt Abensberg freut sich über den zweiten Abschlussjahrgang der Staatlichen Wirtschaftsschule Abensberg

(Foto: Knott / Stadt Abensberg)(Foto: Knott / Stadt Abensberg)

Auch beim zweiten Abschlussjahrgang an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Abensberg wurde das Motto des Bildungsstandorts „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verwirklicht. Die Stadt Abensberg freut sich damit über 23 frisch gebackene Wirtschaftsschüler, die durch das staatliche, also kostenfreie Schulangebot in Abensberg die richtigen Schritte für die weitere Zukunft gesetzt haben.

ABENSBERG Alle 23 Schülerinnen und Schüler, die am vergangenen Donnerstagabend, 19. Juli, im schönen Rahmen des Aventinums ihre Zeugnisse in Empfang genommen haben, wissen genau, wie es weiter geht. Dies ist auch Abensbergs Schulleiter Wolfgang Brey zuzuschreiben. Er sorgt durch sein Netzwerk dafür, dass kein Schüler, sei es in der Mittelschule oder auch in der räumlich integrierten Wirtschaftsschule, ohne Plan die Schule verlässt. Und so war es auch ein schönes Wiedersehen, als Brey nach langer Krankheit auf dem Podium zu seinen Schülerinnen und Schülern sprechen durfte. Ein weiteres Highlight setzte Manfred Maier; der Vorsitzende des Elternbeirats hob neben seiner Freude über die Rückkehr Breys „unsere Spitzenreiterin Petra Schlögl“ heraus. Die Oberstudienrektorin ist seitens des Beruflichen Schulzentrums Kelheim für die Abensberger Wirtschaftsschule zuständig und dort auch als Lehrerin tätig. Die Schüler überreichten ihr und Rektor Brey kleine Präsente.

Ihre Zukunft werden sie so angehen: 17 Schülerinnen und Schüler beginnen im Herbst eine Ausbildung; fünf Schüler besuchen die FOS und ein Schüler leistet ein Bundesfreiwilligenjahr. Die Stadt Abensberg ist froh, dass der Bildungsstandort für die Schülerinnen und Schüler der gesamten Region eine echte Alternative anbietet, im Gegenzug profitieren die Betriebe der Region von diesem noch relativ neuen Schulangebot. Überdies nimmt die Staatliche Wirtschaftsschule den Entscheidungsdruck in der 4. Klasse; der Eintritt kann nach der 6. oder 7. Klasse erfolgen, am Ende stehen ein mittlerer Schulabschluss sowie hervorragende Berufsaussichten. 3. Bürgermeisterin Traudl Schretzlmeier gratulierte seitens der Stadt Abensberg allen Absolventen und übergab den Preis für die beste Schülerin/den besten Schüler an Tobias Grünbeck aus Teugn. Preise für die Zweit- und Drittbesten, gestiftet vom Förderverein unter Vorsitz von Jürgen Eixner, gingen an Theresa Mühlbauer aus Wildenberg sowie an Jasmin Hirmer aus Hausen, Laura Karber aus Sandelzhausen und Nicole Kallmünzer aus Wildenberg. (Die letztgenannten Damen hatten alle dasselbe Ergebnis.) Nach der Rede des BSZ-Gesamtschulleiters, Oberstudiendirektor Johann Huber, in der er die „olympischen“ Leistungen der Wirtschaftsschüler betonte, nach flotten Grußworten von Landrat Martin Neumeyer und einer lustigen Rückschau der Schüler, erhielten alle Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. In der Galeria di Lonigo sah man beim anschließenden Stehempfang nur fröhliche Gesichter.


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