15.05.2018, 14:49 Uhr

Bachelorstudiengang Soziale Arbeit Bürgerstiftung Abensberg vergibt Förderstipendien

(Foto: Knott/Stadt Abensberg)(Foto: Knott/Stadt Abensberg)

Seit dem Sommersemester 2017 vergibt die Bürgerstiftung Abensberg Förderstipendien an herausragende Studierende des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit am Lernstandort Abensberg. Anfang Mai wurden insgesamt 6.000 Euro an drei Studierende übergeben.

ABENSBERG Die OTH Regensburg, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften, bietet in Kooperation mit den dezentralen Lernorten Abensberg, Cham und Tirschenreuth den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an, der erstmalig im Wintersemester 2016/17 startete. Ziel des dezentral angelegten Studiengangs ist es, ein akademisches Weiterbildungsangebot im Bereich Soziale Arbeit für die ausgebildeten Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen und Heilpädagogen/innen zu schaffen. Dabei folgt das elfsemestrige – bei erfolgreicher Anrechnung sogar nur neunsemestrige – Studium einem besonderen Konzept: Die Lehrveranstaltungen finden sowohl in Regensburg als auch an den dezentralen Lernorten statt.

Da die Studierenden ihr Studium in der Regel neben Beruf und Familie aufnehmen, stellt der Studiengang eine besondere Herausforderung dar. Um diese Leistung zu honorieren, lobte die Bürgerstiftung Abensberg einen mit insgesamt 6.000 Euro jährlich dotierten Förderpreis aus, welcher am 4. Mai 2018 zum ersten Mal an die leistungsstärksten Studierenden vergeben wurde. Die Bewertungskriterien sind unter anderem die Qualität der Studienleistungen und das soziale Engagement.

Nach diesen Kriterien wurden nun am Lernort Abensberg drei Studierende ausgewählt, an die der Förderpreis in den Räumlichkeiten des Kultur- und Bildungszentrums Aventinum in Abensberg feierlich übergeben wurde. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden die Preisträgerin Martina Gruber-Paul, der Preisträger Hubert Zeilbeck sowie Gäste aus Regensburg und Abensberg durch den 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl begrüßt. In der anschließenden Ansprache würdigte der Präsident der OTH Regensburg Professor Dr. Wolfgang Baier die Kooperation zwischen OTH und Stadt Abensberg. „Die Zusammenarbeit ist immer fruchtbar“, so Baier anerkennend. Zum gedeihlichen Lernstandort Abensberg trägt die Katholische Jugendfürsorge mit ihrer starken Präsenz in Abensberg bei, und auch die Zusammenarbeit mit Museumsleiter Dr. Tobias Hammerl, in vielen Fragen erster Ansprechpartner der OTH, wurde allseits gelobt.

Nach der Vorstellung des dezentralen berufsbegleitenden Studiengangs Soziale Arbeit durch den Dekan der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften Professor Dr. Wolfram Backert wurden die Urkunden an die Preisträgerin und den Preisträger durch den 1. Bürgermeister Dr. Brandl, den Präsidenten der OTH Regensburg Professor Dr. Baier und den Dekan der Fakultät Soziale Arbeit Prof. Dr. Backert überreicht. Die dritte Preisträgerin Kerstin Stich konnte den Förderpreis an diesem Tag leider nicht persönlich entgegennehmen.

Im Anschluss an die feierliche Übergabe fand ein zwangsloser Empfang statt, der allen Beteiligten Gelegenheit gab, miteinander ins Gespräch zu kommen und über die zukünftigen Herausforderungen der Kommunen im Bereich Sozialer Arbeit zu diskutieren.

Die Stadt Abensberg dankt der Bürgerstiftung Abensberg, die unter Vorsitz von Dr. Anette Wehnert eine hohe Summe bereit stellen konnte. Neben den anwesenden Mitgliedern Heinrich Tauer und Wolfgang Glas dankte Dr. Brandl - ebenfalls in der Stiftung aktiv – auch Ralph Greenwood-Mahlo und Wolfgang Gural für ihr Engagement.


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