21.04.2018, 08:51 Uhr

Anbau für dritte Gruppe entsteht „Fridolins Kindernest“ feierte Richtfest

Am Freitag wurde Richtfest für „Fridolins Kindernest“-Anbau in Sandharlanden gefeiert. Foto: Stadt Abensberg (Foto: Stadt Abensberg)Am Freitag wurde Richtfest für „Fridolins Kindernest“-Anbau in Sandharlanden gefeiert. Foto: Stadt Abensberg (Foto: Stadt Abensberg)

Am Freitag, 20. April, wurde ein kleines Richtfest für die Erweiterung des Kindergartens in Sandharlanden gefeiert: „Fridolins Kindernest“ wird damit auf Dauer dreigruppig.

ABENSBERG Auf die seit Jahren stets steigenden Anmeldezahlen in den Abensberger Betreuungseinrichtungen hat die Stadt auch am Standort Sandharlanden schnell reagiert; zunächst wurde ein Container-Anbau installiert, dann zeichnete sich ab, dass die Anmeldezahlen weiter hoch bleiben – der Stadtrat beschloss, die Container durch einen festen Anbau zu ersetzen. Die Kinder, die bisher im Container-Anbau untergebracht waren, zogen dann um (in den umgestalteten Turnraum), und draußen begannen die Bauarbeiten.

Und die sind im Zeitplan, mit dem Richtfest sind die größten Herausforderungen bewältigt. Beteiligt ist bis dahin die Zimmerei Lentner aus Niederumelsdorf, das Planungsbüro Beis aus Abensberg und Bauunternehmer Markus Müller aus Sandharlanden. Die Kindergärtnerinnen sind begeistert: „Das sind alles so nette und fleißige Leute“, sagt Birgit Firth, Leiterin des Kindernests, über die täglichen Abläufe auf der Baustelle. Ein Wiedersehen gab es zum Richtfest auch: Lydia Gebert, die Vorgängerin von Frau Firth, war ebenfalls dabei. Sie hat mit Simon Beis schon 1994 den Bau des Hauptgebäudes erlebt, und der ist – wie der neue Anbau – nach baubiologischen Regeln erstellt. Wobei der Anbau durch den zu hundert Prozent verwendeten Werkstoff Holz nochmal einen ganz eigenen Charme besitzt. Das verwendete Holz stammt übrigens aus über 1.000 Höhenmetern in der Steiermark und wurde zum „richtigen“ Zeitpunkt geschlagen.

Im Anbau werden die „Sternschnuppen“-Kinder einziehen. Insgesamt sind diese neuen Räume geschaffen worden: ein Gruppenraum, ein Differenzierungsraum, ein Materialraum, ein Waschraum und ein Mitarbeiterzimmer. Praktisch ist, dass der Anbau über einen eigenen Eingang verfügt, „und sogar der Flur ist schön“, lacht Frau Firth. Sie freut sich mit ihrer ganzen Mannschaft, dass der Bau bisher ohne Unfälle verlaufen ist und dass die kleine Richtfest-Feier für alle ein schönes Erlebnis war. Dazu schien prachtvoll die Sonne – die Wuselei im schönen Außenbereich war immens, immerhin sind 25 Kinder pro Gruppe Standard. Der Anbau soll im Herbst bezugsfertig sein, dann sind etwa 730.000 Euro ausgegeben, die Förderung beträgt 360.000 Euro.

Zum Abschluss Auszüge aus dem Richtspruch von Zimmermeister Michael Lentner: „Den Kindern werde Glück und Heil/ Mit den Bauherrn stets zuteil. Gesundheit, Heiterkeit und Frieden/ Sei ihnen immerdar beschieden.“ Und: „Hoch lebe jeder Baugeselle, der tätig war an dieser Stelle. Mit Säge, Beil und Winkelmaß/ihm gilt mein Spruch mit diesem Glas.“


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