27.05.2019, 08:10 Uhr

„Lernraum und Lebensraum“ Einweihung des erweiterten sonderpädagogischen Förderzentrums in Dingolfing – 6,8 Millionen Euro investiert


Das sonderpädagogische Förderzentrum in Dingolfing ist ein weiteres leuchtendes Beispiel dafür, wieviel Wert der Landkreis auf eine optimale Ausstattung seiner Schulen legt. Dort wurden zuletzt 6,8 Millionen Euro in den Bau einer Turnhalle, eines Sportplatzes, einer Mensa und weiterer Parkplätze investiert. Nun fand die feierliche Einweihung der neuen Räumlichkeiten statt.

DINGOLFING Schulleiter Manfred Madersbacher und sein Team dankten Landrat Heinrich Trapp und dem gesamten Kreistag sehr herzlich für die getätigten Investitionen. „Es geht hier um die Zukunft von Menschen, die es verdient haben, die gleichen Chancen und Voraussetzungen zu haben wie alle anderen“, so Schulleiter Madersbacher. Dass am sonderpädagogischen Förderzentrum in Dingolfing die optimalen äußeren Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen geschaffen wurden, darin waren sich die Gäste der Einweihungsfeier einig.

Für Landrat Trapp war es ein besonderer Moment, als er von den Architekten Joachim Wagner (verantwortlich für den Bau der Turnhalle) und Siegfried Horn (Mensa) den symbolischen goldenen Schlüssel in Empfang nehmen durfte. „Die neuen Gebäude runden das Ensemble wunderbar ab“, so der Landrat. Mit ihrer Anordnung schaffen sie eine geschlossene Hofsituation, was den Schülern eine heimelige und geborgene Atmosphäre vermittelt.

Mit der Erweiterung der Herzog-Georg-Schule, dem sonderpädagogischen Förderzentrum in Dingolfing, habe man den neuen Herausforderungen eines umfassenden Ganztagsangebotes Rechnung getragen. Heinrich Trapp sieht im Schulessen ein wichtiges gemeinschaftsbildendes Element. „Natürlich freue ich mich auch sehr für die Schüler, dass der Sportunterricht seit Schuljahresbeginn direkt am Förderzentrum stattfinden kann“, sagte der Landrat. Bis dahin waren die Schüler mit Bussen zu Turnhallen im Stadtgebiet gebracht worden.

In der Mensa werden seit Juni 2018 täglich rund 40 Schülerinnen und Schüler mit einem warmen Mittagessen versorgt. Der Anbau war im vorigen Jahr nach nur zehn Monaten Bauzeit fertiggestellt worden. Ein Jahr lang – von August 2017 bis August 2018 – hatte der Bau der Turnhalle gedauert. Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 war die Halle in Betrieb gegangen. In den folgenden Monaten wurden ein Sportplatz sowie ein zusätzlicher Parkplatz mit 40 Stellplätzen errichtet. Beides – der neue Hartplatz und der Parkplatz – wurden pünktlich zur nun stattgefundenen Einweihungsfeier fertiggestellt.

Die Turnhalle wurde im Passivhaus-Standard errichtet; sie verfügt über eine Photovoltaikanlage, die 40 Prozent des eigenen Strombedarfs abdeckt. Zahlreiche Dingolfinger Vereine nutzen die Halle – insgesamt an über 40 Stunden pro Woche steht sie den Bürgern für den Breitensport zur Verfügung.

Von den Gesamtkosten in Höhe von 6,8 Millionen Euro wurden knapp eine Million Euro über Fördergelder des Freistaates Bayern finanziert. Ehrengäste der Einweihungsfeier waren neben Pfarrer Martin Martlreiter und Pfarrerin Sabine Wiegmann unter anderem MdB Max Straubinger, MdL Dr. Petra Loibl, leitender Regierungsschuldirektor Rainer Fauser, Dingolfings Bürgermeister Josef Pellkofer sowie eine Reihe von Kreisräten. „Hier kann man sich wirklich wohlfühlen“, sagte Regierungsschuldirektor Fauser, und ergänzte, angesichts eines umfassenden Ganztagsangebotes sei die moderne Schule „nicht nur Lernraum, sondern auch Lebensraum“.

Schüler des Förderzentrums Dingolfing gestalteten die Feier musikalisch und stellten mit akrobatischen und tänzerischen Glanzleistungen in der neuen Turnhalle ihr sportliches Können unter Beweis.


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