06.10.2018, 11:12 Uhr

Platz 2 beim Russisch-Wettbewerb Fiktives Silber für Comenius-Gymnasium in Deggendorf

Fiktives Silber erspielten sich Raphael Felder und Thorsten Enge vom Comenius-Gymnasium in Deggendorf. (Foto: Deutsch-Russisches Forum)Fiktives Silber erspielten sich Raphael Felder und Thorsten Enge vom Comenius-Gymnasium in Deggendorf. (Foto: Deutsch-Russisches Forum)

Tristan Schneider und Kristina Jazenko von der Fremdsprachenschule Landshut haben am gestrigen Freitag die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Augsburg gewonnen.

DEGGENDORF Die beiden Schüler aus Bayern setzten sich mit Vokabelwissen und Nervenstärke gegen fünf Mannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg durch.

 

Fiktives Silber erspielten sich Raphael Felder und Thorsten Enge vom Comenius-Gymnasium in Deggendorf. Auf Platz 3 landeten Vanessa Krüger und Viktoria Blum vom Gymnasium Seligenthal in Landshut. Über Platz 4 freuten sich Isabelle Deufert und Magdalena Prsa vom Gymnasium Kolleg Fachoberschule St. Matthias in Wolfratshausen. Die Regionalrunde am Holbein-Gymnasium in Augsburg war die vierzehnte von insgesamt 16 Runden, die noch bis Mitte Oktober in zwölf Bundesländern durchgeführt werden.

 

„Beim Sprachenlernen entwickeln unsere Kinder und Jugendlichen Respekt und Toleranz für andere Kulturen und Völker“, so Bernd Sibler, Bayerischer Staatsministers für Unterricht und Kultus, anlässlich der Runde in Augsburg. „Das ist die beste Wertebildung!“ Neben Sibler haben dreizehn weitere Kultusminister die Schirmherrschaft für den Russisch-Wettbewerb übernommen.

 

Für die Erstplatzierten, Tristan und Kristina, geht es nun vom 2. bis 4. November 2018 auf Einladung von GAZPROM Germania zum großen Bundescup-Finale im Europa-Park in Rust. In Europas größtem Freizeitpark messen sich die Schüler aus Landshut mit 17 anderen Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Sprachkenntnis. Den Siegern winkt eine Reise nach Russland.

 

Für das Deutsch-Russische Forum ist der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch. Allein in diesem Jahr sind mehr als 4.500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 226 Schulen in drei Ländern bei dem Sprachturnier dabei.

 

„Der Bundescup fördert ein tieferes Verständnis für die russische Kultur und schlägt Brücken zwischen beiden Ländern. Gerade in Zeiten politischer Spannungen macht das Mut, denn es zeigt, dass junge Menschen ohne Ressentiments ganz unbefangen und leicht Meilensteine für die deutsch-russische Verständigung setzen können“, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums e.V. Dass Russisch Spaß macht, erfahren die Sprachspieler beim Würfeln. Und alle gemeinsam wetteifern um den Einzug ins Finale, das traditionell vom langjährigen Hauptsponsor GAZPROM Germania veranstaltet wird.

 

„GAZPROM Germania fördert den Bundescup „Spielend Russisch lernen“ seit elf Jahren. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur eine Fremdsprache kennen, sondern erfahren auch mehr über Russland, seine Menschen, seine Kultur und seine Geschichte. Mit unserem Engagement setzen wir uns für mehr gegenseitiges Verständnis und für den kulturellen Austausch ein. Durch das Finale im Europa-Park schaffen wir einen weiteren Anreiz für Schüler und Lehrer am Bundescup teilzunehmen“, sagt Zoia Smirnova, Leiterin Sponsoring der GAZPROM Germania GmbH.

 

Das Deutsch-Russische Forum e.V. führt den Wettbewerb gemeinsam mit der russischen Stiftung „Fond Russkij Mir“, in Kooperation mit der Globus-Stiftung, der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gGmbH, dem Goethe-Institut Russland, dem Deutschen Russischlehrerverband e.V. und dem Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit e.V. durch. Das Projekt wird gefördert von der GAZPROM Germania GmbH, dem Cornelsen-Verlag sowie Lernidee Erlebnisreisen GmbH.


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