28.05.2018, 11:57 Uhr

Frühzeitig bei Arbeitsagentur melden Übernahme nach Ausbildungsende fraglich?

(Foto: Bundesagentur für Arbeit)(Foto: Bundesagentur für Arbeit)

Was tun, wenn am Ende der Ausbildung noch keine Zusage auf Übernahme vorliegt? Auszubildende sollten sich möglichst frühzeitig bei ihrer Arbeitsagentur beraten lassen, da ausgebildete Fachkräfte sehr gute Chancen haben, eine nahtlose Anschlussbeschäftigung zu finden.

DEGGENDORF „Wenn feststeht, dass der oder die Auszubildende nach der Ausbildung nicht übernommen wird oder die Übernahme nicht sicher ist, empfehlen wir frühzeitig aktiv zu werden und sich bei der Arbeitsagentur vor Ort zu melden“, sagt Jan Vollmer, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Deggendorf. Das Ziel der Vermittlungsfachkraft ist es, gemeinsam mit dem oder der Auszubildenden eine passende Beschäftigung zu finden, sodass Arbeitslosigkeit möglichst gar nicht erst eintritt.

„Wir wollen, dass die frisch ausgebildeten Fachkräfte ihren Wunscharbeitsplatz nahtlos finden. Dank der hohen Kräftenachfrage und der gemeldeten offenen Stellen können die Fachkräfte der Arbeitsvermittlung entsprechende Vermittlungsvorschläge unterbreiten bzw. Alternativen aufzeigen. Sie stehen mit Rat und Kompetenz auf dem Weg ins weitere Berufsleben zu Seite“, so Vollmer weiter. Klappt es mit der direkten Anschlussbeschäftigung trotz aller Bemühungen nicht, sind eine frühzeitige persönliche Arbeitslosmeldung sowie ein rechtzeitig gestellter Antrag auf Arbeitslosengeld wichtig. Nur so kann gewährleistet werden, dass die finanzielle Absicherung erfolgt.

Mit dem Bezug von Arbeitslosengeld ist außerdem die Krankenversicherung sichergestellt. Der Antrag auf Arbeitslosengeld kann online gestellt werden. Er steht unter

www.arbeitsagentur.de zur Verfügung.


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