09.09.2019, 17:40 Uhr

Herzlich willkommen Vereidigung zum Schulstart im Staatlichen Schulamt Traunstein

(Foto: LRA Traunstein)(Foto: LRA Traunstein)

Nicht nur für die Schüler beginnt diese Woche wieder die Schule, sondern auch für die Lehrer

LANDKREIS TRAUNSTEIN Im Rahmen einer Feierstunde in der Traunsteiner Landwirtschaftsschule legten am Montag 43 neue Lehrkräfte ihr Gelöbnis ab, um im Landkreis an den Grund- und Mittelschulen anfangen zu können. Unter ihnen treten 15 junge Lehrerinnen und Lehrer ihren Vorbereitungsdienst an. Sie stehen damit unmittelbar nach ihrem Hochschulabschluss erstmals vor einer Klasse. Ihre erste Bewährungsprobe hinter sich haben dagegen 17 weitere Lehrkräfte, die schon seit zwei Jahren Kinder unterrichten und jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

Mit den besonderen Grüßen von Landrat Siegfried Walch hieß Stellvertretene Landrätin Resi Schmidhuber, besonders die Lehrer herzlich willkommen, die ihre neue Arbeitsstelle in einer Schule im Landkreis Traunstein gefunden haben. Der Landkreis Traunstein stehe wirtschaftlich hervorragend da, sein Freizeitwert suche seinesgleichen. Das Thema Bildung nehme einen sehr hohen Stellenwert ein. „Als Lehrer tragen sie besonders zur Entwicklung ihrer Schüler einen großen Anteil. Sie geben ein Richtschnur und zeigen neue Wege auf. Das macht ihre Arbeit so wichtig, wirkungs- und wertvoll.“

Schulamtsleiter Otto Mayer bezeichnete Erziehung und Bildung als lebensnotwendig zur Gestaltung einer demokratischen Gemeinschaft. Schüler wollten nicht nur die Inhalte des Unterrichts erleben, sondern auch ihre Lehrer als Persönlichkeiten.

In fachlicher Hinsicht stärkte er den jungen Kolleginnen und Kollegen ebenfalls den Rücken. „Sie legen einen Eid ab zwar auf die Verfassung, aber im Grund für die Ihnen anvertrauen Kinder“, unterstrich Mayer in seiner Willkommensrede. Die Lehrkräfte übernähmen damit bewusst die Verantwortung für die Zukunft von Gesellschaft und deren Kinder in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Erziehung und Bildung sind zur Gestaltung einer freiheitlichen Gesellschaft lebensnotwendig. Mayer: „Ihr Gelöbnis in feierlicher Form ist deshalb keine Formalität, sondern eine Notwendigkeit für die Freiheit und die Zukunft unserer Gesellschaft.“ Eltern und Kinder hätten ein Recht darauf, das gegebene Versprechen täglich einzufordern.


0 Kommentare