18.09.2019, 11:51 Uhr

Umweltbildung Es geht auf den 3000. Junior-Ranger zu

(Foto: Wolf/Nationalpark Bayer. Wald)(Foto: Wolf/Nationalpark Bayer. Wald)

Nochmal in den Erinnerungen der vergangenen Sommerferien schwelgen. Das stand am Wochenende auf dem Programm von 51 Schülern der Landkreise Regen und Freyung-Grafenau. Schließlich galt es zurückzublicken auf vier Tage Wildnis-Abenteuer beim Junior-Ranger-Einführungsprogramm. Als Dank für die Teilnahme gab’s für alle Mädchen und Jungen im Neuschönauer Hans-Eisenmann-Haus eine Urkunde.

NEUSCHÖNAU Umweltbildung genieße im Nationalpark Bayerischer Wald einen sehr hohen Stellenwert, sagte Reinhold Gaisbauer, stellvertretender Leiter der Nationalparkwacht, bei der kleinen Feierstunde. „Ich hoffe, ihr habt viel gelernt über unsere Natur und bleibt dem Nationalpark treu“, so Gaisbauer. Spiel und Spaß seien aber sicher auch nicht zu kurz gekommen. „Und das ist auch das Wichtigste“, so Josef Wanninger, Sachgebietsleiter für Umweltbildung und Besucherzenten im Nationalpark. Dass damit aber nach der Einführung nicht Schluss sein müsse, erklärte Mario Schmid, Geschäftsführer des Junior-Ranger-Vereins. „Wer bei uns mitmacht, kann jeden Monat an spannenden Aktionen teilnehmen.“ So stünden etwa Geocaching, Renaturierungs-Maßnahmen oder die Betreuung von Infoständen auf der Tagesordnung.

In Anlehnung auf den zunehmenden digitalen Konsum sagte Sparkassen-Vertreter Dietmar Attenbrunner: „Ihr habt die Steckdosen vier Tage lang gegen wilde Natur eingetauscht. Das ist ja auch viel spannender. Ich finde, Junior Ranger sind cool!“ Das ganze Projekt sei ein wertvoller Dienst für die Region und die nachfolgende Generation. Daher würden die Sparkassen Freyung-Grafenau und Regen-Viechtach das Projekt Jahr für Jahr sehr gern finanziell unterstützen.

Dass aktive Junior-Ranger weit herumkommen können, erzählte schließlich noch Antonia Neuberger mit einem launigen Fotovortrag. Sie war heuer beim europäischen Junior-Ranger-Camp in Estland dabei – als eine von 50 Teilnehmenden aus neun Ländern. Eine andere Gruppe junger Bayerwaldler reiste in die Sächsische Schweiz zum nationalen Austauschtreffen. Ihre Erfahrungen dabei gab die Gruppe in einem kurzweiligen Video wieder.

Danach gab’s für alle frisch gebackenen Junior Ranger endlich die ersehnten Teilnahmezertifikate. Viele nahmen sich auch gleich noch einen Mitgliedsantrag für den Verein mit. Und im nächsten Jahr darf das Projekt dann wohl ein kleines Jubiläum feiern. Dann nämlich wird aller Voraussicht nach der 3000. Junior Ranger erfahren, was hinter dem Motto Natur Natur sein lassen steckt.


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