04.10.2018, 11:57 Uhr

„Waldentdecker“ Don-Bosco-Schule Grafenau präsentiert eigene Broschüre im Hans-Eisenmann-Haus


Zwei Jahre lang waren die Schüler der Don-Bosco-Schule Grafenau regelmäßig im Nationalpark Bayerischer Wald unterwegs. Was sie in dieser Zeit alles erlebt haben, wurde dokumentiert und in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark in der Broschüre „Waldentdecker“ zusammengefasst. Bei einer Feierstunde im Hans-Eisenmann-Haus stellten Schüler und Lehrer dieses Heft nun vor.

NEUSCHÖNAU Auf ganz besondere Art und Weise – nämlich mit einem Theaterstück – präsentierten die Schüler der Don-Bosco-Schule –Partnerschule des Nationalparks seit 2014 – die Inhalte des „Waldentdecker“-Heftes. Bereits bei der Eröffnungsszene „No funk, no fun“ hatten die jungen Schauspieler das Publikum auf ihrer Seite: Drei Jugendliche, die sich durch den Wald schlagen und kein Auge für die Natur haben. Stattdessen suchen sie nach Netz, um mit ihren Handys wieder erreichbar zu sein. Wie gut, dass da ein Nationalpark-Ranger des Weges kommt und den drei Schülern den druckfrischen „Waldentdecker“ in die Hand drückt. So können die Jugendlichen am Beispiel von Projekten der Don-Bosco-Schule sehen, wie viel Spaß man in der Natur haben kann – ganz ohne Internet und Telefon. Auch weitere Stationen im Heft wurden in witzige Dialoge und Szenen verpackt, ein eigens verfasster Nationalpark-Rap rundete das Programm ab.

Andrea Köck-Graf, Leiterin der Don-Bosco-Schule Grafenau, ging in ihrer Rede noch einmal auf die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Nationalpark ein. „Dass unsere Schule in diese Partnerschaft aufgenommen wurde, war immer unser Ziel. Gleichzeitig haben wir den Auftrag, Freude in der Natur und an der Natur zu vermitteln und diese zu schützen.“ Der „Waldentdecker“ zeige, wie lebendig diese Aspekte im Rahmen der Partnerschaft in die Praxis umgesetzt werden konnten. Der besondere Dank von Andrea Köck-Graf galt Susanne Zuda für die grafische Gestaltung und Thomas Michler, Mitarbeiter des Nationalparks im Bereich Umweltbildung, für die Betreuung des Projektes.

Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks, zeigte sich begeistert von der Spannweite der dokumentierten Projekte. „Ich kann die Schüler zum ,Waldentdecker‘ nur beglückwünschen. Die Broschüre ist von sehr hoher Qualität und wegweisend für weitere Schulen und den Unterricht.“ Das gelungene Projekt des Nationalparks und seiner Partnerschule zeige, was man zusammen schaffen könne und wie gewinnbringend die Kooperation Schule und Schutzgebiet miteinander verbinde, so Leibl.


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