07.05.2018, 21:02 Uhr

Millionen-Maßnahmen geplant Landkreis will in die Zwieseler Realschule investieren

Landrätin Rita Röhrl mit Schulleiter Joachim Schmitt (li.) und Gebäudemanager Siegfried Gigl. (Foto: Langer/Landkreis Regen)Landrätin Rita Röhrl mit Schulleiter Joachim Schmitt (li.) und Gebäudemanager Siegfried Gigl. (Foto: Langer/Landkreis Regen)

Der Landkreis Regen plant die Realschule Zwiesel zu sanieren“, sagte Landrätin Rita Röhrl am Montag, 7. Mai, im Rahmen eines Besuches an der Realschule Zwiesel. Zusammen mit Gebäudemanager Siegfried Gigl und Realschuldirektor Joachim Schmitt machte sie sich vor Ort ein Bild. Mit im Gepäck hatte die Landrätin die gute Nachricht, dass sich der Landkreis Regen mit der Realschule Zwiesel und der Berufsschule Regen um Mittel aus dem Sonderförderprogramm KIP-S beworben hat.

ZWIESEL „Klar ist, dass an der Schule etwas geschehen muss“, betonte die Landrätin die sich vom Gebäudemanager und vom Schulleiter die Schwachstellen des Gebäudes aufzeigen ließ. „Die Schule wurde im Jahr 1972 errichtet“, sagte Gigl. Besonders wünschenswert wäre es, wenn man das Schulhaus energetisch sanieren könnte, so der Experte weiter. Die Fassade und das Dach, ebenso die Fenster und Türen müssten seiner Meinung nach ertüchtigt werden. Allein dies würde schon 4,5 Millionen Euro kosten. Des Weiteren sollte seiner Ansicht nach in den Brandschutz, die Heiztechnik, die Barrierefreiheit, die Sanitäranlagen und die Beleuchtung der Klassenräume investiert werden. Schulleiter Schmitt lobte in diesem Zusammenhang das Engagement des Landkreises, der habe in den vergangenen Jahren viel in die Klassenzimmer investiert, so dass er hier feststellen kann, dass die „Klassenzimmer technisch einwandfrei und auf dem neuesten Stand sind.“

Landrätin Röhrl betonte, dass man sich im Kreistag darüber einig sei, die Schule zu sanieren. Sie würde es aber begrüßen, wenn man von der KIP-S-Förderung profitieren könnte. „Dann könnten wir uns nicht nur über einen Fördersatz von 90 Prozent freuen, sondern wir könnten auch sehr zeitnah starten“, so die Landrätin weiter. Sollte man nicht berücksichtigt werden, dann wolle man die Schule dennoch sanieren, nur dann müsste man dies in den Langzeitplan der Gebäudesanierungen aufnehmen. Wobei Röhrl am Ende betont: „Wir wollen die Schule erhalten und so ist klar, dass was getan werden muss.“


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