26.03.2018, 09:45 Uhr

Countdown zum Girls‘- und Boys‘Day Geschlechtertausch für einen Tag!

(Foto: Arberland Regio GmbH)(Foto: Arberland Regio GmbH)

Mädchen in Männerberufen und Jungs in Frauendomänen: Am 26. April öffnen 21 Betriebe des Landkreises Regen ihre Tore für Jugendliche, die einen Blick hinter die Job-Kulissen des jeweils anderen Geschlechts werfen möchten.

REGEN Zukunftstag-Partner nutzen das jährliche Event bereits seit 2001 erfolgreich zum Fachkräftegewinn: Von den bislang 1,8 Millionen Girls’Day-Teilnehmerinnen entschieden sich im Nachgang 40 Prozent zu einem Praktikum oder einer Ausbildung in der kennengelernten Branche. Seit dem ersten Boys‘Day im Jahr 2011 belegen über 37.000 durchgeführte Aktionen und rund 224.000 angebotene Plätze auch die erfolgreiche Gesamtbilanz des Jungen-Zukunftstages. Wirtschaftsförderer Markus König und Projektassistentin Marlene Kandler, die das Event bei der Kreisentwicklungsgesellschaft ARBERLAND REGio GmbH betreuen, wissen: „Häufig braucht es gar nicht viel, um gesellschaftlich anerzogene Berührungsängste abzubauen und Begeisterung zu wecken!“

In der „ArberlandKlinik“ Zwiesel, beim „Lebenshilfe e.V.“ in Regen, dem sozialen Dienstleister „Dr. Loew“ (Zwiesel, Viechtach und Kollnburg) sowie dem „Berufsbildungszentrum für soziale Berufe des Mädchenwerks Zwiesel e.V.“ haben Jungs auch heuer wieder die Gelegenheit, den Berufsalltag eines Sozialversicherungsfachangestellten, Pädagogen oder Krankenpflegers kennenzulernen und Heilerziehungspflegern bei der Arbeit mit körperlich bzw. geistig eingeschränkten Menschen über die Schulter zu schauen. Das Glashandwerk präsentiert sich in Gestalt der Zwiesel Kristallglas AG und der Glasfachschule Zwiesel. In Regen stellt der Drogeriemarkt DM das Berufsbild des Drogisten vor. Zu guter Letzt lädt der „Bayerische Bauernverband“ zum Schnuppertag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb ein - mit Tieren, Maschinen und allem, was dazu gehört. Hier gibt es spezifische Angebote für beide Geschlechter.

Mit technischen Berufsbildern für neugierige Mädchen stehen der Verpackungshersteller „Linhardt“ und der Kunststoff- und Polymerverarbeiter „Rehau“ in den Startlöchern. „Qioptiq Photonics“ in Regen zeigt, was eine gelernte Feinoptikerin ausmacht. Zur Industrie- bzw. Zerspannungsmechanikerin kann man sich bei „Dietz Systeme“ in Geiersthal ausbilden lassen. Die Regener „Schlosserei Hackl“ führt in den Metallbau ein. Auf Tauchgang in den Ausbildungsberuf der Oberflächenbeschichterin geht es bei „Rohde & Schwarz“ in Teisnach. Einblick in die Arbeit von Kfz-Spezialisten erhalten die Mädchen beim Regener „Autohaus Hirschvogel“. „Holzbau Dengler“ in Rinchnach stellt das Zimmereihandwerk vor und „Schub“ in Viechtach wirbt um die Gunst zukünftiger Lagerlogistikerinnen. Wer sich für eine Karriere bei der Bundeswehr interessiert, darf - zu guter Letzt - einen Tag in der Radarstation am Großen Arber verbringen.


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