29.01.2018, 10:00 Uhr

„Bildung ist ein wichtiges Gut“ Landrätin Rita Röhrl setzt sich für alle Schulen im Landkreis Regen ein

Landrätin Rita Röhrl (re.) im Gespräch mit Abteilungsdirektor Josef Schätz und der Leitenden Regierungsschuldirektorin Maria Sommerer. (Foto: Langer/Landkreis Regen)Landrätin Rita Röhrl (re.) im Gespräch mit Abteilungsdirektor Josef Schätz und der Leitenden Regierungsschuldirektorin Maria Sommerer. (Foto: Langer/Landkreis Regen)

„Bildung ist ein wichtiges Gut“, sagt Landrätin Rita Röhrl. Deswegen setzt sie sich nicht nur für den Erhalt der Landkreisschulen ein, sie will langfristig auch Verbesserungen erreichen. Zu einer ersten Standortbestimmung traf sie sich nun mit Abteilungsdirektor Josef Schätz. Er ist an der Regierung von Niederbayern als Bereichsleiter für die Schulen zuständig und war zusammen mit der Leitenden Regierungsschuldirektorin Maria Sommerer nach Regen ins Landratsamt gekommen.

REGEN Schätz stellte zu Beginn des Gespräches heraus, wie sehr er es begrüßt, dass sich die neue Landrätin aktiv um die Schulstandorte im Landkreis Regen bemüht. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die beruflichen Schulen im Landkreis Regen. Landrätin Röhrl betonte, dass aus ihrer Sicht, die berufliche Bildung den gleichen Stellenwert wie die an weiterführenden Schulen haben muss. „Deswegen ist der Landkreis Regen auch bereit hier zu investieren“, so Röhrl weiter. Es könne aber nicht sein, dass gerade im Berufsschulsektor weitere Angebote aus dem Landkreis Regen in andere Regionen verlegt werden. So forderte die Landrätin hier ein Umdenken. Sie wünscht sich eine Neuansiedlung von Berufsschulzweigen und hofft, dass man in Landshut den Schulstandort Regen besser berücksichtigt. Des Weiteren berichtete die Landrätin, dass sie, bezüglich durchzuführender Maßnahmen, in engem Kontakt mit der Berufsschulleitung steht.

Die Leitende Regierungsschuldirektorin Sommerer bedankte sich bei der Landrätin für ihren Einsatz. Sie ist als Sachgebietsleiterin „gewerbliche und kaufmännische berufliche Schulen“ für die Berufsschulen im Landkreis Regen zuständig. Es sei gut, dass sich die Politik hinter die Schule stellt. Man müsse sich auch nicht um den Bestand der Schule sorgen, so Sommerer weiter. Sie könne zwar keine Garantien oder Versprechen abgeben, denn letztendlich würden die Schülerzahlen immer über den Bestand oder Ausbau eines Angebots entscheiden.

Abteilungsdirektor Schätz sprach den Bereich „Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring“ an. Es sei gut, dass der Landkreis hier aktiv geworden ist. Er zeigte sich mit der allgemeinen Entwicklung im Bildungsbereich im Landkreis Regen sehr zufrieden und bot weitere Unterstützung an. Abschließend vereinbarten alle Beteiligten, dass man weiter das Gespräch und den Austausch suchen werde.


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