28.11.2017, 13:27 Uhr

Zukunftschancen Berufsfachschule Kinderpflege und Hotel- und Tourismusmanagement öffnet ihre Pforten


Am Samstag, 18. November, war es wieder soweit, die Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement (HOT) und die Berufsfachschule für Kinderpflege in Grafenau/Schlag öffneten ihre Tore für interessierte Eltern und Jugendliche und zeigten das umfangreiche Angebot ihrer Ausbildung.

GRAFENAU Für das leibliche Wohl bei familiärer Atmosphäre war bestens gesorgt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Schulband der Kinderpflege um Sängerin Sophia Schauberger. Leckere Begrüßungsdrinks, die verschiedensten Häppchen, kulinarische Highlights aus China, alkoholfreie Cocktails, Kaffee und Kuchen „versüßten“ den Besuchern ihr Kommen.

Was besonders angenommen wurde waren die Informationen aus erster Hand von Lehrern, aber vor allem der Schülerinnen und Schüler der aktuellen HOT-Klassen, welche sich auch um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten. Darüber hinaus waren einige ehemalige Schüler anwesend, welche über Ausbildungsinhalte und spätere Jobchancen berichten konnten. Der berufliche Einsatzbereich nach dem 3-jährigen Besuch der Berufsfachschule HoT war für die Besucher von besonderem Interesse. Die Kontakte und das Netzwerk das sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Praktika aufbauen bietet eine weitgefächerte Auswahl an Berufsmöglichkeiten.

Führungen durch das Schulhaus, Informationen zu Unterkunftsmöglichkeiten und verschiedene Stationen zu einzelnen Schulfächern vermittelten den Besuchern einen ersten Einblick in den Schulalltag und die Unterrichtsfächer.

Typische Berufssituationen aus dem Bereich Service und Bewirtung wurden durch die Schüler hervorragend präsentiert; auch realistische Rollenspiele aus der Hotel- und Tourismusbranche waren Teil des Programms, um den Besuchern ein umfassendes Bild über die Vielseitigkeit der Ausbildung zu vermitteln. Neben Sprechübungen, Spiele und ein Sprachenquiz in Spanisch und Englisch waren die Erfahrungsberichte von den Auslandspraktika, allen voran der Praktika in Spanien, sehr gefragt und den Ausführungen der Schüler wurde aufmerksam gefolgt.

Neben dem Schulhaus und den Informationen durch die Schüler, stand die Vorstellung der Ausbildungsinhalte im Fokus der interessierten Gäste. Herr Eberle, Abteilungsleiter HoT, informierte in zwei Vorträgen über Ausbildungsinhalte, Praktika und Qualifikationen, welche im Bereich Hotel- und Tourismusmanagement vermittelt werden. Neben einer fundierten, soliden Ausbildung zum staatlich geprüften Assistent für Hotel- und Tourismusmanagement kann gleichzeitig auch die allgemeine Fachhochschulreife erworben werden und bietet daher einen hohen Anreiz für Jugendliche, Ausbildung und Abitur in einem zu erhalten.

Die Berufsfachschule für Kinderpflege präsentierte sich ebenfalls von der besten Seite und gab einen Einblick in die zweijährige Berufsausbildung. Frau Roider stellte die Ausbildungsinhalte umfassend dar und stand Rede und Antwort. In den Vorträgen wurde sowohl über die Fachinhalte als auch über das Praktikum, das einmal wöchentlich stattfindet, informiert. Weiterhin gab es die Möglichkeit, die Ausbildungsinhalte in Form von verschiedenen Workshops kennenzulernen. Zum Beispiel wurde in der Küche das Fach „Hauswirtschaftliche Erziehung“ nahe gebracht, indem die Besucher gemeinsam mit den angehenden Kinderpfleger/innen Gebäck herstellten.

Im Werkraum wurden unter der fachmännischen Anleitung der Berufsfachschüler Kieferzapfenengel und Mobile gebastelt. Bei der „Säuglingspflege“ konnte man selbst ausprobieren, „Babys“ zu wickeln und anzuziehen. Dabei stellten die angehenden Kinderpfleger/innen ihr Können unter Beweis. Natürlich interessierten die Jugendlichen die zahlreichen Berufsaussichten als staatlich geprüfter Kinderpfleger.

Die Möglichkeiten zum/zur Erzieher/in oder zum/zur Kinderkrankenpfleger/in sind nur zwei Bereiche sich weiter zu bilden und zeigen Perspektiven im späteren beruflichen Leben auf.

Neben den Lehrkräften der BFS Kinderpflege halfen auch die Schülerinnen und Schüler der Kinderpflege den Gästen sich im Schulhaus zurecht zu finden und gaben auch bereitwillig bei Fragen Auskunft.


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