21.08.2020, 09:00 Uhr

Dozent aus Altötting Berufung in Prüfungsausschüsse der Handwerkskammer

Werner Gropp trägt als Dozent zur Befähigung der weiterbildungswilligen Handwerksmeister bei. Foto: privatWerner Gropp trägt als Dozent zur Befähigung der weiterbildungswilligen Handwerksmeister bei. Foto: privat

Wirtschaftswissenschaftlicher Dozent Werner Gropp aus Unterholzhausen bei Altötting in Prüfungsausschüsse der Betriebswirte und den der kaufmännischen Fachwirte nach der Handwerksordnung berufen

Altötting. Der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Dr. Georg Huber, hat den wirtschaftswissenschaftlichen Dozenten Werner Gropp aus Unterholzhausen in gleich zwei Prüfungsausschüsse berufen, den der Betriebswirte und den der kaufmännischen Fachwirte nach der Handwerksordnung.

„Die Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt ist die höchste Ausbildung im Handwerk und nur für jene geeignet, die sich zur künftigen Führungskraft qualifizieren,“ so Gropp, der als Dozent zur Befähigung der weiterbildungswilligen Handwerksmeister beiträgt. Die Absolventen sollen befähigt werden, ein Unternehmen nachhaltig, eigenständig und verantwortlich zu führen. Dazu gehören insbesondere die Aufgaben, die Entwicklung eines Unternehmens strategisch zu planen, den Handwerksbetrieb nach kaufmännischer Manier zu führen und die gesetzten Ziele operativ umzusetzen.

„Das Handwerk ist inmitten eines gewaltigen Umbruchs, der die arbeitsspezifischen Anforderungen völlig neu beschreibt. Wer dieser Veränderung nicht mit betriebswirtschaftlicher Fachkompetenz, mit Methoden-, Führungs- und Sozialkompetenz Rechnung trägt, wird auf Sicht nicht mehr konkurrenzfähig sein!“, prognostiziert Gropp. 

Neben den ökonomischen Dimensionen eines nachhaltigen Wirtschaftens, widmet er sich in seinen Vorlesungen den Qualifikationsbereichen der Strategieentwicklung, Unternehmensführung, Personalmanagement und dem Innovationsmanagement.

„Immerhin steht der Abschluss zum Betriebswirt nach der Handwerksordnung auf der gleichen Stufe mit dem akademischen Master bzw. dem akademischen Diplomgrad“, sagt Gropp im Hinblick auf das Anforderungsniveau dieses Bildungsformats. „Uns geht darum, den jungen Leuten das theoretische und praktische Rüstzeug zur Führung kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe mit auf den weiteren Berufsweg zu geben. Immerhin haben alle gemeinsam, dass diese aus der Praxis kommen und im wahrsten Sinn des Wortes ihr Handwerk verstehen.“