21.03.2019, 09:19 Uhr

Erfolgreiche Zusammenarbeit European Campus bietet der Fachoberschule Altötting Unterstützung

(Von links) Schulleiter Rudolf Geier, Schülerin Nicole Dridiger, Lehrerin Kathleen Maier-Limbach, Prof. Thomas Spittler (Foto: ECRI/THD)(Von links) Schulleiter Rudolf Geier, Schülerin Nicole Dridiger, Lehrerin Kathleen Maier-Limbach, Prof. Thomas Spittler (Foto: ECRI/THD)

Die erste Seminararbeit im Leben schreiben – dabei haben viele Schülerinnen und Schüler oftmals noch Schwierigkeiten. Nicht so an der FOS Altötting: Die Lehrerin und Seminarleitung Kathleen Maier-Limbach und ihre Schülerin Nicole Dridiger holten sich professionelle Unterstützung von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit ihrem Standort in Pfarrkirchen, wo Prof. Thomas Spittler im Bachelor-Studiengang Health Informatics lehrt.

ALTÖTTING/PFARRKIRCHEN Prof. Spittler unterstützte die 19-jährige Schülerin insbesondere bei den forschungsrelevanten Tätigkeiten ihrer Seminararbeit über „Funktionen von Wasser im menschlichen Körper und Störungen des Wasserhaushalts“.

Der Austausch mit dem Experten hat gleich zu Beginn anfängliche Unsicherheiten gelöst, wie die Schülerin selbst sagt. Das Vorhaben wurde zunächst konzeptuell abgesprochen. Für ihren Versuchsteil benötigte Dridiger ein spezielles Messgerät, welches Informationen über den Wasserhaushalt im Körper gibt. Die Anschaffung eines solchen Gerätes wäre für den schulischen Bedarf zu kostspielig, weshalb die Möglichkeit, sich das Gerät von der Hochschule zu leihen, einen wesentlichen Vorteil bei der Erstellung ihrer wissenschaftlichen Arbeit darstellte.

Die Initiative der Zusammenarbeit ging von Schulleiter Rudolf Geier aus. Er will mit der Förderung von Kooperationen zwischen Hochschule und Fachoberschule den Schülerinnen und Schülern die Scheu vor dem Einstieg ins Studium nehmen, aber auch wissenschaftliches Arbeiten bereits zum Ende der Schulzeit näherbringen.

Alle sind sich einig: Die Kooperation hat einwandfrei funktioniert und war gleichzeitig kein Mehraufwand für beide Seiten. Dridiger betont zudem, dass es sich um ein sehr ungezwungenes Verhältnis handelte, und ist dankbar für das Vertrauen seitens der Hochschule, ihr das teure Equipment für Versuche zur Verfügung zu stellen. Inspiriert von den Forschungen bezüglich ihrer Seminararbeit und der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Hochschule, freut sie sich bereits sehr aufs Studium und wird künftig Biomedizin studieren. Auch Schulleiter Geier blickt überaus zufrieden auf das erfolgreiche Miteinander zurück und wünscht sich, dass es bald wieder dazu kommen wird.


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