29.09.2018, 10:30 Uhr

Keine Angst vor großen Hunden Senioren zu Besuch beim Schäferhundeverein


Vorführung der Rettungshundestaffel Altötting, Agility-Training und „Streicheleinheit“

MEHRING. Kürzlich veranstaltete der Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Burghausen-Burgkirchen, wieder seinen traditionellen, alljährlichen Seniorennachmittag. Dieses Jahr waren die Senioren des Seniorenzentrums Georg Schenk (Haus der Arbeiterwohlfahrt) eingeladen und rund ein Dutzend Senioren mit ihren Betreuern folgten dem Aufruf.

Die eingeladenen Senioren, deren Betreuer(innen) und die Mitglieder des Schäferhundevereins, die sich um die Gäste kümmerten, verlebten einen unvergesslichen Nachmittag. Gleich nach ihrer Ankunft und Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Hans Altenkirch mit Jugendwart Alexander Matheis, gab es reichlich Kaffee mit selbst gebackenem Kuchen – die Vereinsdamen backen den besten Kuchen Altöttings oder gar Oberbayerns.

Anschließend erfreuten sich die Gäste an der Vorführung der Rettungshundestaffel Altötting unter Leitung von Sabine Karl, die das Können ihrer Vierbeiner unter Beweis stellte. Insbesondere die Gelehrigkeit der Suchhunde und eine Übung „Suchen und Auffinden vermisster/hilfloser Personen“ fand großen Anklang bei den Zuschauern und wurde mit lebhaftem Applaus belohnt.

Im Anschluss demonstrierte Heike Matheis die Fähigkeiten ihrer Golden Retriever Hündin „Kiara“ beim Agility-Training, was ebenfalls von den begeisterten Zuschauern mit Applaus bedacht wurde.

Nun folgte die „Streicheleinheit“, bei der mehrere Vereinsmitglieder den Senioren ihre Hunde präsentierten. Diese durften die Vierbeiner auch gefahrlos anfassen und streicheln. Grundsätzlich werden alle Hunde beim Schäferhundeverein so sozialisiert, dass sie keine Menschen angreifen oder beißen, solange ihre Frauchen oder Herrchen nicht angegriffen werden. Falls das der Fall wäre, würden die Hunde ihre Besitzer mit ihrem Leben verteidigen.

Zu den von Haus aus wenig aggressiven Hunden zählen auch Rottweiler, wobei schon oft behauptet wurde, es wären „Killerhunde“. Rottweiler „Gonzo“ mit Herrchen Klaus bewies das Gegenteil und ließ sich von einer Seniorin genüsslich streicheln.

Zum Schluss wurde der Vereinsvorsitzende Hans Altenkirch noch von der 2-jährigen Malinois-Herder-Dame „Chili“ der Ausbildungswartin Andrea Dönhuber „gebissen“. Natürlich nur im Rahmen einer Schutzhunde-Übung „Einbrecher stellen und halten“, wo der „Einbrecher“ einen dick gepolsterten Ärmel und Schutzkleidung trägt, damit er keine Verletzungen erleidet. Der Hund stellt den „Einbrecher“ durch Verbellen und hält ihn fest, indem er ihn nicht entweichen lässt. Notfalls verbeißt er sich in seinen Arm.

Auch weiterhin soll jedes Jahr ein Seniorennachmittag abgehalten werden. Der besondere Dank des Vereins gilt allen Spendern, Privatleuten und Bürgermeistern der Nachbargemeinden und -städte, die dem Verein nach dem Einbruchdiebstahl im Juli dieses Jahres mit ihren Spenden geholfen haben. So kann der Verein auch weiterhin für seine Mitglieder und für die Bürger der angrenzenden Gemeinden und Städte tätig werden und sein soziales Engagement weiterhin pflegen.


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