Bezirksregierung ruft zu äußerster Vorsicht auf

Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge übers ganze Wochenende

11.07.2017 | Stand 11.01.2021, 5:58 Uhr
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Das anhaltend hochsommerliche Wetter freut Freibadfreaks und Sonnenanbeter, aber es hat auch seine Schattenseiten: Eine davon ist die große Gefahr von Waldbränden. Die Regierung von Niederbayern hat die Anordnung von Beobachtungsflügen des vorbeugenden Katastrophenschutzes über das kommende Wochenende hinaus verlängert.

LANDSHUT Die anhaltende hochsommerliche Witterungsphase kann durch einzelne lokale, wenn auch möglicherweise kräftige Gewitter unterbrochen werden. Es wird aber keine durchgreifende Änderung der anhaltenden Trockenheit und sehr hohen Waldbrandgefahr erwartet. Die Waldbrandluftbeobachtung wurde deshalb für ganz Niederbayern bis einschließlich Montag, 26.Juni, ausgeweitet.

Die „Bayerwaldroute“ wird von den Stützpunkten der Luftrettungsstaffel Bayern in Vilshofen und Arnbruck aus überflogen. Für die Befliegung der „Westroute“ starten die Luftbeobachter von Landshut, Eggenfelden und Straubing-Wallmühle. Auf beiden Routen sind täglich mehrere Starts in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten geplant.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten an den fünf niederbayerischen Stützpunkten der Luftrettungsstaffel. Die Luftbeobachter kommen aus den Reihen der Katastrophenschutz- und Forstbehörden.

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