Mit 4:2 gewonnen

VfL-Damen mit Auswärtssieg

07.07.2017 | Stand 04.01.2021, 20:06 Uhr
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Mit einem hart erkämpften, aber auch sehr verdienten 4:2 Auswärtssieg kehrten die Waldkraiburgerinnen aus Gmund zurück

GMUND/WALDKRAIBURG Die Voraussetzungen im Vorfeld dieser Partie waren klar. Nach den zwei Unentschieden zum Auftakt der Rückrunde wollten die Industriestädterinnen die Partie bei den Sportfreunden Gmund/Dürnbach unbedingt gewinnen. Dementsprechend motiviert starteten die Waldkraiburgerinnen in diese Partie.

Bereits nach einer viertel Stunde ging der VfL durch Winterneuzugang Veronika Kirchisner mit 1:0 in Front. Eine abgewehrte Ecke landete vor den Füßen von Tatjana Ribesmeier und diese fand in Kirchisner eine dankbare Abnehmerin. Sieben Minuten später bereits das 2:0. Tatjana Ribesmeier verwandelte einen 25-Meter-Freistoß direkt. Doch schon im Gegenzug konnten die Gastgeberinnen auf 1:2 verkürzen. Nach einem kollektiven Tiefschlaf in der VfL-Hintermannschaft konnte VfL-Torfrau Ana-Maria Gaita noch zwei Mal sensationell klären, doch gegen den dritten Nachschuss von Anna Hacklinger war sie dann jedoch machtlos. Bis zur Pause tat sich dann nichts mehr und so wurden beim Stand von 2:1 für den VfL die Seiten gewechselt.

Die VfL-Damen begannen die 2. Halbzeit mit einem personellen Wechsel. Lisa Rödig blieb verletzungsbedingt in der Kabine. Für sie kam mit Stella Radovanovic eine Rückkehrerin zu ihrem ersten Einsatz für den VfL seit zweieinhalb Jahren. Den besseren Beginn erwischten wiederum die Industriestädterinnen, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. In der 63. Minute dann der überraschende Ausgleich der Lederle-Elf. Wieder war es Anna Hacklinger, die ihren zweiten Treffer des Tages erzielte.

Davon unbeeindruckt spielten die Waldkraiburgerinnen weiter auf Sieg. Eine viertel Stunde vor Schluss wurden sie dafür belohnt. Nach einem schönen Solo war es wieder Sturmführerin Tatjana Ribesmeier, die mit ihrem 20-Meter-Hammer Torfrau Theresa Leitner keine Chance ließ. Den Schlusspunkt zum 4:2 Sieg setzte Romina Weißenberger, durch einen nach Foul an Tatjana Ribesmeier fälligen Strafstoß, den sie sicher im rechten Eck platzierte.

Mühldorf a.Inn