Interview mit „Augen-Trainer” Martin Reiber

Organe ohne Energie? Die Augen baden es aus!

12.07.2017 | Stand 11.01.2021, 7:41 Uhr
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Dauerhaft ohne Brille? Martin Reiber (Personal Coaching, Hypnotherapie, Gesichtsphysiognomik) meint, das geht! Im Interview mit der PaWo erklärt er wie!

Für Fehlsichtigkeit sind häufig muskuläre Verspannungen und ein starrender Blick bedingt durch zunehmende sitzende Lebensweise am PC ein Grund, dass die Muskulatur nicht mehr funktioniert, sagen Sie. Wie hängt das zusammen?

Wenn ich sitze, blockiert automatisch der 2. und 3. Lendenwirbel. Da unsere Lebensweise zunehmend sitzend ist, sollten wir ausgleichend von Zeit zu Zeit Ausgleichsübungen auf dem Stuhl machen. Jede Blockade in der Wirbelsä̈ule wirkt sich ü̈ber verschiedene Wege auf die Augen aus, z.B. ü̈ber den Gehirndruck oder ü̈ber die Leber, die energetisch direkt mit den Augen verbunden ist. Eine gute rä̈umliche Darstellung (und damit gutes Sehen) ist messbar auch davon abhä̈ngig, ob wir uns bewegen und ob das Auge sich bewegt. Beim „Starren” schwindet die räumliche Darstellung zugungsten einer zweidimensionalen Darstellung. Das ist beim PC oder Fernsehen der Fall.

Auch energetische Schwachstellen an den inneren Organen spielen dabei eine Rolle, sagen Sie. Inwiefern?

Wenn die Energie von Leber oder Niere durch zuviel oder zuwenig Energie aus dem Ruder gerä̈t, stimmt das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Organen nicht mehr. Beispielsweise kann der Blutdruck sich verändern, wenn die Milz belastet ist. Steigender Blutdruck wird mit Blutdrucksenkern und begeleitend noch mit anderen Mitteln bekämpft. Das Ungleichgewicht der Organe ist aber weiterhin vorhanden. Dauert das zu lange, manifestieren sich Krankheiten. Diese spiegeln den Zustand der Körperenergie. Bei den Augen merken wir das natü̈rlich sehr schnell, weil das vom Gehirn erzeugte Bild nicht mehr scharf ist.

Psychische Faktoren, Emotionen und Verhaltensmuster können der Fehlsichtigkeit zu Grunde liegen. Welche sind das und wie bzw. warum äußert sich das über die Augen?

Jeder Mensch hat Emotionen. Eine Auslö̈sequelle ist der Mandelkern im Gerhirn, wo viele erlebte Stress-Situationen wie eine Schallplatte wieder neu aufgelegt werden. Emotionen sind Rä̈uber der Kö̈rperenergie. Das zeigen alte Sprichwörter wie „Ihm ist etwas auf die Leber geschlagen”, „Er sieht heute nur noch rot”, u.s.w. Im Kö̈rper gibt es verschiedene Wohnorte der Emotionen. Beispielsweise ist der Wohnort der Wut hinten im Genick. Kommt die Person in Wut, bewegt sich der Kopf nach vorne. Gleichzeitig entsteht eine Anspannung im Genick und dadurch eine Blockade fü̈r den Energiefluss. Außerdem ver-ä̈ndert der Mensch seine Wahrnehmung. Der Astigmatismus (das was der Optiker als „Achse” bei der Brille einträ̈gt,) wird meiner Meinung nach stark von diesen Emotionen beeinflusst. Emotionen ü̈ben eine dauernde Spannung auf die elastische Hornhaut des Auges und auf die umgebende Muskulatur aus. An einem Beispiel besser erklä̈rt: Nehmen Sie einen Hosenträ̈ger und legen sie diesen an. Dann klipsen Sie die rechte Seite statt in den Gürtel der Hose auf Kniehö̈he ins Hosenbein. Das bemerkt man beim Gehen fast nicht, aber nach zwei Wochen wird sich im Bein bereits eine deutliche Ausgleichsbewegung manifestiert haben. Und irgendwann beginnt es, weh zu tun. Dann kö̈nnte natürlich ein chirurgischer Eingriff (beim Auge das Lasern) die Schmerzen beseitigen, aber besser wä̈re es, den Hosenträ̈ger abzuklipsen und angemessen Beinü̈bungen zu machen. Die Emotionen sind die Hosenträ̈ger.

Bei welchen Augenerkrankungen konnten Sie helfen?

Ich mache mit den Menschen auf den Seminaren Kö̈rper-Ü̈bungen. Zur Selbstkontrolle stelle ich eine Sehtafel auf und nach jeder Übung schauen die Teilnehmer, wie sich ihr Sehen verbessert oder verä̈ndert hat. Dadurch erhalten diese die Erkenntnis von Ursache und Auswirkung. Sie lernen, dass ihr Auge viel mehr ist, als nur ein Instrument, das ein Objekt auf dem PC oder das Ortsschild scharf zu sehen hat. In der Regel sehen die Teilnehmer nach einem halben Tag nachweisbar besser. Da die Vielzahl der Ü̈bungen sich häufig nicht allesamt in den Tagesablauf der Teilnehmer einbauen lassen, entscheiden sie sich (mit Hilfe eines erfahrenen Heilpraktikers), welche Übungen für sie am erfolgversprechendsten sind. Ein Seminar-Teilnehmer schrieb mir: „Ich bin in der Woche nach dem Augenseminar – natürlich mit vorheriger Augengymnastik – zu einem Brillengeschäft und habe einen Sehtest gemacht und hatte auf beiden Augen -1,5 Dioptrin. Vorher waren es -2,75 bzw. -1,75 Dioptrin”. Ein weiterer schwärmt über den neu gewonnenen Weitblick, intensivere Farben.

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