Auszeichnung für hohe Zufriedenheit

Klinikum Amberg erreicht Spitzenwerte bei externer Befragung

02.06.2020 | Stand 10.01.2021, 17:02 Uhr
Klinikum St. Marien Amberg/Pressemitteilung
−Foto: n/a

Zusammen mit vielen anderen Berufsgruppen sind die Pflegekräfte im Klinikum St. Marien Amberg entscheidend mit dafür verantwortlich, die Corona-Pandemie stemmen zu können. Doch wechselt man die Perspektive, stellt sich die Frage: Wie zufrieden sind denn eigentlich die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit und mit dem Klinikum als Arbeitgeber?

Amberg. Das Ergebnis einer externen Umfrage durch die Forschungsgruppe Metrik ergibt: Das Klinikum St. Marien Amberg ist „Exzellenter Arbeitgeber in der Pflege“. Über diese und die weitere Auszeichnung „Exzellente Zusammenarbeit bei den niedergelassenen Ärzten“ freuen sich alle Verantwortlichen des Klinikums.

Im Bewertungsprozess standen die beiden Fragen „Wie zufrieden sind die Mitarbeiter mit dem Klinikum als Arbeitgeber?“ sowie „Wie bewerten die einweisenden Ärzte die Zusammenarbeit mit den Ärzten im Klinikum?“ im Fokus. 1.827 Fragebögen wurden dazu an die Mitarbeiter des Klinikums verteilt. 143 Kliniken haben sich diesem Vergleich gestellt. Es waren Fragen zu verschiedenen Themenkomplexen zu beantworten, wozu die Themen „Kollegen, Abläufe, direkte Vorgesetzte, Information und Problemlösung“ zählten.

Am Ende haben die ermittelten Werte gezeigt, dass das Klinikum in nahezu allen Bereichen über dem Durchschnitt liegt, besonders positiv von den Mitarbeitern bewertet wurden die Themenkomplexe „Kollegen“ und „Patientenorientierung“ sowie die „Arbeitssituation“. „Ohne unsere Mitarbeiter würde hier nichts funktionieren, deswegen ist uns die Mitarbeiterzufriedenheit ein sehr wichtiges Anliegen“, betont Pflegedirektorin Kerstin Wittmann. „Gerade in Bezug auf die Frage wie die Arbeitszeiten an die individuellen Lebensumstände angepasst werden können. Dafür haben wir zum Beispiel verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle entwickelt.“

400 Fragebögen zu den Themen „Fachliche Aspekte“, „Arztbrief“, „Terminabsprachen“ sowie „Bettenkapazitäten“ sind an die einweisenden Ärzte verteilt worden. Hier haben sich insgesamt 48 Kliniken miteinander gemessen. „Die regelmäßigen Befragungen von Mitarbeitern und einweisenden Ärzten sind für uns ein sehr wichtiges Instrument. So erfahren wir, in welchen Bereichen wir gut aufgestellt sind und wo wir Verbesserungspotenzial haben“, erklärt Christine Niebler, die Leiterin des Qualitätsmanagements. „Beide Aspekte sind für uns von großer Bedeutung.“

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