Streit ums Taschengeld

Junger Asylbewerber bedroht in Mallersdorf Betreuer

03.12.2018 | Stand 10.01.2021, 4:22 Uhr
pm/sms
−Foto: n/a

17-Jähriger musste von der Polizei beruhigt werden.

MALLERSDORF Am Freitagnachmittag wurde die Mallersdorfer Polizei zu einem Einsatz in die Asylunterkunft für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge gerufen. Dort hatte ein 17-jähriger Afghane einem Betreuer der Einrichtung zu verstehen gegeben, dass er die verweigerte Taschengeldauszahlung „noch bereuen“ werde.

Schwierig gestaltete es sich für die Polizei den aufgebrachten Jugendlichen zu belehren. Er trat nicht nur seinem Betreuer, sondern auch den Beamten gegenüber uneinsichtig und respektlos auf. Hintergrund der Taschengeldverweigerung: Der junge Afghane wohnte bereits den ganzen November bei einer Freundin in Regensburg und wollte nur zum Taschengeldempfang nach Mallersdorf kommen. Ein entsprechender Bericht wurde an das Landratsamt weitergeleitet.

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