Das glückliche Ende einer aufwändigen Suche

Großaufgebot sucht nach Teenager – der versteckte sich im Stall

23.06.2017 | Stand 02.01.2020, 18:14 Uhr
−Foto: n/a

Da war eine ganze Armee unterwegs“ – so drückte es einer der Helfer aus. Tatsächlich war am Sonntagvormittag zwischen Landshut und Niederaichbach zu Land, zu Wasser und in der Luft ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Beinen. Gesucht wurde nach einem 15-jährigen Teenager, der von zu Hause verschwunden war.

NIEDERAICHBACH Seine Familie befürchtete, dass sich der junge Mann, der auf einem Zettel eine diffuse Botschaft hinterlassen hatte und mit dem Fahrrad unterwegs war, etwas angetan haben könnte. Praktisch alle Landkreisfeuerwehren wurden dann alarmiert, ebenso die Wasserwacht, Polizei, BRK und sogar das THW wurde zu Hilfe gerufen. Auch ein Hubschrauber kreiste lange über dem Gebiet, in dem der junge Mann vermutet wurde. Gefunden wurde der vermisste Teenager dann aber nicht von den alarmierten Rettern, sondern von seinem Vater. Der hatte ihn schließlich im Pferdestall seiner Oma entdeckt.

Wer die Kosten der aufwändigen Suche tragen muss, ist noch unklar. Laut einem Polizeisprecher müsse die Familie wohl nicht damit rechnen, für das Großaufgebot an Rettern belangt zu werden. „Da ist es um ein Menschenleben gegangen. So etwas wird nicht in Rechnung gestellt“, so Polizeisprecher Stefan Scheibenzuber.

Landshut