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Vier junge Filmemacher und ein einzigartiges Projekt
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Landshuts erster Heimat-Zombie-Schocker feiert Premiere


Am Freitag um 20.15 Uhr ist es so weit: „Zombies from outer Space“, der wohl erste Horror-Film made in Landshut wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt – leider nicht in Niederbayern.

Der Streifen, den junge Landshuter Filmemacher in Szene gesetzt haben (das Wochenblatt berichtete), läuft in der 16. Ausgabe des legendären internationalen Filmfestivals „Weekend of Fear“ in Erlangen als Eröffnungsfilm. Neben dem Landshuter Regisseur Martin Faltermeier werden auch viele der Darsteller anwesend sein und den Fragen des Publikums stellen.

 

Die Independent-Produktion der vier Freunde aus Obergangkofen – Martin Faltermeier, Barbara Schmid, Sebastian Schmidt und Martin Hager – ist der erste Science-Fiction-Horror-Heimatfilm aller Zeiten – und garantiert alles andere als ein Amateur-Gaudiprojekt für Youtube.

 
 
Knapp 100 Minuten ist der Streifen lang. Über ein Jahr hat ein knapp 30-köpfiges Team mit einem enormen Aufwand an dem Streifen mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Um die richtige „Heimatfilm-Optik“ hinzubekommen, haben die Filmemacher zum Beispiel alte Nikon-Objektive auf die Digitalkamera geschraubt. Tricks und Kniffe, die den professionellen Anspruch der vier Freunde unterstreichen.
 
„Der Anspruch an dem Film ist mit dem Projekt immer mehr gewachsen“, erzählt Hager, einer der Produzenten. Und wer sich den Trailer ansieht, der im Internet zu sehen ist, der merkt schnell, dass der Film mehr ist als nur das Hobby-Projekt von vier Jugendfreunden aus Obergangkofen.
 
Kein Wunder, denn die Macher sind selbst alle in der Medienbranche unterwegs, zum Beispiel als Cutterin oder als Kamermann. „Fear4You“ haben sie ihre Mini-Independent-Filmeschmiede getauft und es ist erstaunlich, was man alles auf die Beine stellen kann, selbst wenn man kein Millionenbudget im Rücken hat. Geholfen haben den Filmemachern aber natürlich ihre ausgezeichneten Kontakte in die Medienbranche. Wieviel Geld sie reingesteckt haben, das wollen die „Durchschnittsverdiener“ nicht sagen. Auf alle Fälle stecke aber „ganz viel Herzblut drin“, so Hager.
 
Am Anfang stand natürlich erst einmal die Idee. Die hatte Drehbuchautor und Regisseur Martin Faltermeier vor Jahren, als er den Kultfilm „Plan9 from outer Space“ von Ed Wood schaute. Ihm gefiel der Gedanke, nicht menschliche Tote wieder zu erwecken, sondern Außerirdische – also „Zombies from Outer Space“. Jahre später konnte der der Retro-flick nun endlich fertiggestellt werden.
Neben Bayern-Idyll, UFOs, Außerirdischen und untoten Außerirdischen hat der Streifen auch musikalisch einiges zu bieten. Namhafte Bands aus der Rock‘n’Roll-Szene gaben sich die Klinke in die Hand, um teils eigens für den Film geschriebene Songs beizusteuern. Nähere Infos, wo der Film gezeigt wird und aktuelle Daten zur Veröffentlichung findet man im Internet auf www.zombiesfromouterspace.de