Deutscher Skiverband gibt Tipps
Vorbereitung auf den Skiurlaub

Die Anreise ins Skigebiet mit Bus oder Bahn ist stressfrei und umweltfreundlicher als eine individuelle Anreise mit dem PKW. Allerdings ist man bei öffentlichen Verkehrsmitteln oder Reiseanbietern an Abfahrtszeiten und -orte gebunden. Flexibler unterwegs ist man mit dem eigenem Fahrzeug. Bevor es losgeht, empfiehlt sich der Besuch in der Fachwerkstatt, um überprüfen zu lassen, ob das Fahrzeug auch winterfest ist. Also: Winterreifen, Frostschutz für das Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage überprüfen und gegebenenfalls Schneeketten besorgen. Und: Informieren Sie sich über die gesetzlichen Regelungen bezüglich Vignetten, Winterreifen, Maut und Fahrzeuglicht am Tag in den Urlaubsländern.
Ausrüstungscheck vor dem Urlaub
Um vom ersten Urlaubstag an einen ungetrübten Skispaß genießen zu können, sollte man – bevor es losgeht – die Ski-Ausrüstung vom DSV aktiv-Partnergeschäft des Sportfachhandels überprüfen lassen. Die Partnersportgeschäfte finden Sie unter www.ski-online.de/DSVaktiv in der linken Navigationsleiste. Scharfe Kanten und gewachste Beläge garantieren nicht nur maximalen Skispaß, sondern erhöhen auch die Sicherheit auf der Skipiste! Ein gut gewarteter und gepflegter Ski ist letztlich auch besser zu fahren und dabei zu kontrollieren! Während des Skiurlaubs kann man den Belag mit Flüssigwachsen und die Kanten mit Schleifgummis nachbessern. Auch ein Bindungscheck ist eminent wichtig, denn: Nur eine richtig eingestellte Skibindung löst korrekt aus und kann so vor Verletzungen schützen. Die korrekte Bindungseinstellung sollte übrigens generell vor jeder Skisaison neu überprüft werden! Sind die Ski zu kurz, die Schuhe zu eng, die Kleidung zu klein? Das kann gerade bei Kindern schnell passieren. Deshalb sollten diese Dinge noch zuhause vor der Abfahrt kontrolliert und getestet werden.
Besonderheiten in den Bergen
Skifahren in der Winterlandschaft macht Spaß und hat einen hohen regenerativen Effekt. Doch beim Skifahren in großer Höhe benötigt der Körper viel mehr Flüssigkeit und Nahrung als in der gewohnten Umgebung. Um diesen Bedarf schnell zu decken, sollte man auf der Piste Säfte, isotonische Getränke oder Tees und Energieriegel immer dabei haben. Wegen der stärkeren Sonnenstrahlung bedürfen auch Haut und Augen einer besonderen Aufmerksamkeit: Creme mit hohem Lichtschutzfaktor, Stift für die Lippen und Sonnenbrilleschützen! Übrigens: Sonnencreme hilft auch gegen Kälte. Und: Erneuern Sie den Sonnenschutz im Lauf eines sonnigen Tages mehrfach!
Ausweis
Zwar gibt es in der EU kaum mehr Grenzkontrollen, doch ist der Ausweis im Ausland mitzuführen. Auch auf der Skipiste besteht laut FIS-Regeln Ausweispflicht. Dies ist nicht nur lästige Pflicht, sondern es hilft möglicherweise auch Geld zu sparen. Denn einige Skigebiete verkaufen verbilligte Kinder-, Schüler-, Jugend- und Rentnerkarten nur, wenn mit dem Ausweis das entsprechende Alter bestätigt werden kann.
Reiseapotheke
Eine Reiseapotheke gehört zu jeder Urlaubsfahrt, egal ob im Sommer oder Winter. Mit ihr können kleine Verletzungen oder Erkrankungen selbst versorgt werden. Der Arzt oder die Apotheke des Vertrauens haben bestimmt Anregungen und Tipps, welchen Inhalt eine Reiseapotheke speziell für den Skiurlaub haben sollte.
Versicherung
Trotz guter Vorbereitung auf den Skiurlaub ist niemand vor Skibruch- und -diebstahl, vor Unfällen oder Krankheit im Ausland gefeit. Deshalb ist es unabdingbar, entsprechend abgesichert zu sein. Ein umfassendes Paket bieten die Skiversicherungen von DSV aktiv. Mehr Informationen dazu finden Sie im Netz unter www.ski-online.de/DSVaktiv.
Helmpflicht
Deutschland: Es besteht keine Helmpflicht, die Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS), DSV aktiv und der Deutsche Skiverband unternehmen große Anstrengungen, um die Skifahrer über den Sinn des Tragens von Helmen aufzuklären.
Italien: Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 14 Jahren. Die Polizei ist für die Pistenrettung zuständig und übernimmt gleichzeitig die Kontrolle der Einhaltung dieser Helmpflicht. Wer ohne Helm angetroffen wird, dem drohen der Entzug des Skipasses und ein Bußgeld bis zu 200 Euro!
Kroatien und Slowenien: Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zu 15 Jahren.
Österreich: Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zu 15 Jahren von der Bundesregierung beschlossen, Umsetzung ist Aufgabe der Bundesländer. In Niederösterreich besteht Helmpflicht.
Frankreich, in den USA, in Kanada, in der Schweiz: Keine Helmpflicht, aber Kampagnen zur Nutzung von Helmen bei Kindern und Jugendlichen.
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