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21.08.2012 Ramsau

Hexen, Feen und Zauberer

Märchenhafter Zauberwald

Zauberwald
Foto: Veranstalter
Im Zauberwald: Zwei Kilometer langer Rundkurs mit Licht und Schauspielern in magischer Umgebung

Hexen, Feen und Zauberer: Wenn Ende des Monats die Sagen- und Märchenwelt die Ramsau zum Leben erweckt, soll der Zauberwald für Besucher zu einem mystischen Anziehungspunkt werden. Große Abwechslung verspricht dort Fritz Rasp von der Tourist-Information Ramsau. Er erwartet in der Vollmond-Nacht am Freitag, 31. August, und am Sonntag, 2. September, jeweils ab 20 Uhr insgesamt etwa 3.000 Besucher, die den „märchenhaften“ Zauberwald auf einem beleuchteten Rundkurs erleben können. Davor findet am Freitag ab 19 Uhr das Eröffnungs-Konzert der Musikkapelle Ramsau an der Antoniuskapelle am Hintersee statt.

 

Stolz ist der Ramsauer Tourismus-Chef Fritz Rasp auf sein Team, das sich um die Realisierung kümmert. Max Reichenwallner, bekannt von der Ruperti Bühne, übernahm die künstlerische Leitung. Für die audio-visuelle Umsetzung konnte man Werner Prünster gewinnen.
 

Das Vorhaben, das unter dem Motto „Magischer Zauberwald“ steht, ist sehr ambitioniert. 80 Schauspieler wirken entlang eines 1,9 Kilometer langen Rundkurses mit und schlüpfen für mehrere Stunden in die Rollen von Zauberern, Feen, Hexen und weiteren Sagengestalten.

 

„Es wird 16 Plätze im Zauberwald geben, die von den Teilnehmern mit Leben erfüllt werden.“ In märchenhafter Garderobe sollen Besucher prächtige Feentänze live miterleben dürfen. Es wird eine Hexeninsel geschaffen, ein Fleckchen Land in der Ache, auf dem Märchengestalten ihre Tänze aufführen.

 

„Wir zeigen verschiedene Bilder“, fasst Fritz Rasp zusammen. Die Bergmandl vom Untersberg etwa, die Edelsteine aus dem Erdreich graben. Der Zauberwald bietet die besten Voraussetzungen: Hohe Felsblöcke türmen sich hier aufeinander, zahlreiche Gesteinsbrocken liegen wild verstreut in der Gegend. „Vor allem die vielen kleinen Höhlen hier sind einmalig“, sagt Fritz Rasp und freut sich auf die geplante Veranstaltung.

 

Unterlegt wird diese mit viel technischem Aufwand. Auf dem Rundweg befinden sich unzählige Strahler in verschiedenen Farben, LED-Lampen, die die einzelnen Stationen ausleuchten. Die Ramsauer Ache erstrahlt in besonderem Glanz. „Es gibt so viele Gesteinsformationen, die wir ins rechte Licht rücken.“ Der Zuschauer soll beeindruckt sein.
 

Der Rundkurs ist klar abgesteckt: In einer Einbahnregelung geht es vom Kiosk in Richtung Seeufer, weiter an der Alten Hinterseerstraße entlang zum Westermeier-Steg und auf dem Zauberwaldsteig in Richtung Kiosk zurück. Für die knapp zwei Kilometer lange Strecke veranschlagen die Initiatoren etwa zweieinhalb Stunden: „Wer bei allen Stationen Halt macht und den Schauspielern zuschaut, wird die Zeit benötigen“, weiß Fritz Rasp, der in den vergangenen Wochen häufig im Zauberwald unterwegs war – gemeinsam mit Bürgermeister Gschossmann und auch mit Max Reichenwallner.

 

Zusammen bestimmten sie jene Plätze für die Veranstaltung und planten den Ablauf. Denn der „Magische Zauberwald“ soll bei jedem Wetter zum Tummelplatz von Zauberern und Hexen werden. „Auch wenn es regnet, werden wir es durchziehen“, sagt Rasp. Dann allerdings mit kleineren Programmänderungen.
Parkmöglichkeiten gibt es an der Antoniuskapelle, am Parkplatz Seeklause, am Parkplatz Hintersee-Westufer sowie am Parkplatz Hirschbichl.
 

Eigens für die Veranstaltung werden Sonderfahrten mit dem Bus eingerichtet. Die Abfahrt vom Berchtesgadener Bahnhof ist am Freitag und am Sonntag jeweils um 17.15 Uhr und um 18.15 Uhr festgelegt. Die Rückfahrt vom Hintersee erfolgt um 22.45 Uhr in Richtung Berchtesgadener Bahnhof. Alle Haltestellen an der Strecke werden angefahren.     (ff)

Autor: Christina Reichenauer
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