17.02.2013 Ramsau
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Test, Workshop & Touren:

Countdown zum Skitourenfestival


Foto: Obele
Zum Drei-Tages-Event gabs kürzlich eine erfolgreiche Probetour aufs Hochschwarzeck. Dabei wurde klar: Das Skitourenfestival ist auch für Anfänger klasse!

Wollten Sie schon immer Mal das Skibergsteigen versuchen, hatten aber noch nie wirklich die Gelegenheit dazu? Dann sei Ihnen das 2. Skitourenfestival ans Herz gelegt, das am Freitag, 22. Februar, um 15 Uhr am Hochschwarzeck in der Ramsau im Berchtesgadener Land beginnt. Nicht nur Fortgeschrittene finden hier nämlich ausgesprochen schöne Touren im Angebot, auch für Anfänger ist einiges geboten - und nicht zuletzt gibt es allerhand an Ausrüstung zu testen und am Ende auch zu Sonderpreisen zu kaufen. Was genau geboten ist, erklärte Organsiator Toni Grassl bei einer Presse-Probe-Skitour.  


In aller Ruhe erklärte er dabei zunächst einmal, wie man die Ski beim Tourengehen am Besten belastet und natürlich auch Schritt für Schritt die Technik der berühmt-berüchtigten Spitzkehre. Und: Sie funktioniert tatsächlich!  „Ideal präsentiert sich das Hochschwarzeck als Veranstaltungsort”, wie Grassl beim anschließenden Aufstieg erklärt. „Denn durch die Pistennähe hier ist das Gelände auch für Skitourenanfänger bestens geeignet, die keine Erfahrung in Tiefschneeabfahrten haben.” Zwei Drittel der bisher angemeldeten Teilnehmer gehören eher in diese Einsteigergruppe, aber auch Fortgeschrittene können aus den verschiedenen Leistungsstufen genau auf sie angepasste Touren, die Samstag wie Sonntag angeboten werden, buchen.

 

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Warum Skitourengehen so boomt? Grassl ist sich sicher: „In der Gesellschaft hat sich etwas verändert, man will gesünder leben, fit sein, die Natur genießen. Natürlich tragen auch die Ausrüster ihren Teil dazu bei, Outdoor-Kleidung ist ja mittlerweile überall tragbar geworden bzw. liegt voll im Trend.” Apropos Ausrüstung: 200 Schuhe, Bindungen und Ski von Dynafit stehen für die Festivalteilnehmer zum Testen zur Verfügung.


In den vier praxisorientierten Workshops am Samstag geht es um Technik und Sicherheit, wie Grassl erklärt: „Jedes Thema wird dabei eineinhalb Stunden behandelt, man muss das als intensive Schnupperstunden sehen.” Um auch hier den unterschiedlichen Wissenstufen gerecht zu werden, wurde  der Lawinenworkshop in zwei Levelaufgeteilt.


Nicht alle Festivalteilnehmer, sondern jedermann kann bei der „langen Nacht des Schneeleoparden” mitmachen, bei der jeder Höhenmeter, der innerhalb von zwei Stunden auf Tourenski geschafft wird,  für die Organsiation Sternstunden zählt.


Karten gibt es übrigens noch für die Workshops und die Touren (einzeln oder als Festivalkarte), ausgebucht ist allerdings die Biwaknacht am Freitag.


Mehr zum Festival unter: www.wochenblatt.de/160207 oder unterwww.bglt.de/skitourenfestival



Autor: Andrea Obele
Herausgeber Herbert Zelzer
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