13.11.2017, 13:53 Uhr

Medaillenregen Rottaler Karatekämpfer trumpfen bei der DM groß auf

Die erfolgreichen Kämpfer der DJK-SF Reichenberg mit Betreuern und Trainern. (Foto:DJK-SF Reichenberg)Die erfolgreichen Kämpfer der DJK-SF Reichenberg mit Betreuern und Trainern. (Foto:DJK-SF Reichenberg)

Das Team der DJK-SF Reichenberg erkämpfte mit 13mal Gold, 9mal Silber, 9mal Bronze und 2mal Platz 4 zum 3. Mal in Folge und zum 5. Mal insgesamt den 1. Platz in der Vereinswertung

PFARRKIRCHEN Die 20. Deutschen Meisterschaften des Deutschen Traditionellen Karate Verbandes (DTKV) der Schüler fanden heuer in Leutenbach (Baden-Württemberg) statt. Gekämpft wurde von 7- bis 15-jährigen Teilnehmern um die begehrten Titel in Kata Einzel (Form), Kumite (Zweikampf) und Kata-Team (Synchronwettbewerb). Der Nachwuchs der DJK-Sportfreunde Reichenberg konnte wieder große Erfolge feiern.

Das 26 Sportler umfassende Team aus der Rottaler Kreisstadt erkämpfte mit 13mal Gold, 9mal Silber, 9mal Bronze und 2mal Platz 4 zum 3. Mal in Folge und zum 5. Mal insgesamt den 1. Platz in der Vereinswertung. Erfolgreichste Sportler im Reichenberger Team waren Fabrizio Seminara (3mal Gold), Jessica Theil (2mal Gold, 2mal Silber) und Amelié Karlstetter (2mal Gold).

Für eine Sensation sorgte die 8-jährige Samira Schuhbauer mit Giold in Kata Einzel der Gelb- und Orangegurte bis 9 Jahre. Im Kumite-Wettbewerb dieser Gruppe belegte Janine Hartmüller den zweiten Platz. Bei den Jungen dieser Altersgruppe ab Grüngurt holte sich Fabrizio Seminara Gold in Kata Einzel und Kihon-Ippon-Kumite.

Im Kata-Team-Wettbewerb der Gruppe T1 (bis 9 Jahre) siegte Fabrizio Seminara zusammen mit Janine Hartmüller und Jonas Rieger. Somit schaffte der 8-jährige Grüngurtträger aus Dietersburg wie schon bei der Süddeutschen Meisterschaft, das seltene Kunststück, in allen drei Disziplinen siegreich zu sein.

In der nächsthöheren Altersgruppe der 10- bis 12-Jährigen erlebten die Reichenberger Karatekas einen wahren Medaillenregen. Zunächst sicherte sich Anna Poschenrieder Silber in Kata Einzel der Gruppe A2 (Gelb- und Orangegurte). In der Gruppe der Jungen B2 (Grün- und Blaugurte) setzte sich Schokrollah Ahmad eindrucksvoll in Kata Einzel durch. Bronze ging an Teamkollegen Justin Feicht.

Stephanie Wieland war in der Gruppe der Violett- und Braungurtmädchen nicht zu schlagen. Bei den Grün- und Blaugurt-Mädchen holte Jessica Theil in Kata Einzel Gold. Teamkollegin Enna Lange errang Silber.

Im Kumite-Wettbewerb kämpfte sich Jessica Teil wie entfesselt durch die Vorkämpfte. Im Halbfinale konnte sie sich knapp gegen ihre ältere Schwester Jacqueline durchsetzen. Auch im Finale behielt die 10-Jährige die Oberhand und erkämpfte sich ihren 2. Titel. In den Kata-Team-Wettbewerben kamen für Jessica Theil zwei Silbermedaillen hinzu. In der Gruppe T2 (10 bis 12 Jahre) musste sie sich zusammen mit Schwester Jacqueline Theil und Enna Lange nur dem Trio aus Backnang geschlagen geben.

In der offenen Gruppe T4, in der höhere Katas gezeigt werden müssen, schaffte das Trio Jessica und Jacqueline Theil und Stephanie Wieland den Sprung auf den Silberrang.

Nicht weniger erfolgreich waren die 13- bis 15-jährigen Sportler im Reichenberger Team. Wie schon bei der Süddeutschen Meisterschaft holte Amelié Karlstetter Gold in beiden Einzelwettbewerben Kata und Kumite. In der Parallelgruppe der Jungen holte David Probst in Kata Einzel den Titel.

Die nächsthöhere Gruppe der Violett- und Braungurte (C3) wurde in Kata Einzel von Shawn Thieme dominiert. Simon Wieland machte mit Bronze das schöne Teamergebnis komplett. Einen Doppelsieg konnten die Zwillingsbrüder Leo und Luis Vendolsky in Kata Einzel der „Königsklasse“ ab 2. Kyu (2. Braungurt) feiern.


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