10.11.2017, 14:45 Uhr

SpVgg Landshut mit positiver Bilanz Keine Schulden und sportliche Ambitionen

Die neue Vorstandschaft um den Vorstandsvorsitzenden Manfred Maier (vorne, 2.v.li.). (Foto: Norbert Herrmann)Die neue Vorstandschaft um den Vorstandsvorsitzenden Manfred Maier (vorne, 2.v.li.). (Foto: Norbert Herrmann)

Harmonischer hätte die Jahreshauptversammlung der SpVgg Landshut am Donnersgagabend kaum verlaufen können. Die Schulden des Landesligisten sind getilgt, sportlich blickt man nach oben – und die Neuwahlen gingen reibungslos über die Bühne.

LANDSHUT „Der Verein ist schuldenfrei und hat unter der Führung unseres Vorstandsvorsitzenden Manfred Maier seine wirtschaftliche Konsolidierung erfolgreich fortgesetzt“, verkündete Vorstandsmitglied Helmut Radlmeier unter dem Beifall der zahlreich erschienenen Mitglieder anlässlich der Jahreshauptversammlung der SpVgg Landshut 2017 in der Vereinsgaststätte des Sportzentrums West. Auch auf dem sportlichen Sektor konnte der niederbayerische Fußball-Traditionsverein letztlich ein erfreuliches Fazit ziehen. Schließlich ging die Mitgliederversammlung in relativ kurzer Zeit harmonisch und reibungslos über die Bühne.

An der Spitze der Ehrengäste befanden sich neben Stadtrat MdL Helmut Radlmeier seine Stadtrats- und Vorstandsmitgliedskollegin Gabriele Sultanow, Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner, Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf, Alt-Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein und der BLSV-Kreisvorsitzende Hans Pongratz. Ein ehrendes Gedenken widmete man den in diesem Jahr verstorbenen Mitgliedern Hermann Brandlmeier, Dieter Heilmeier und Ehrenmitglied Gudrun Kühn.

In seinem sehr ausführlichen Rechenschaftsbericht stellte der Vorstandsvorsitzende Manfred Maier unter anderem heraus, dass die SpVgg Landshut neue Sponsoren gewann und keinen einzigen bisherigen Sponsor verlor. Schon jetzt kündigten sich sportliche Highlights auf dem Nachwuchssektor wie der Drei-Helmen und LaVita-Cup, die Sparkassen-Mini-WM und die Fußballiade 2019 an. Vorgreifend auf den Finanzbericht betonte er ausdrücklich, dass der Verein trotz Schuldenfreiheit auch künftig die nötige Finanzdisziplin bewahren werde. Zu verdanken hat man die erfreuliche Finanzsituation vor allem auch den beiden Testspielen gegen den FC Bayern München und den TSV 1860 München. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass die „Löwen“ bei ihrem Auftritt im Sommer komplett auf eine Gage verzichteten.

Über die regen Aktivitäten der Abteilung Alte Liga berichtete deren Präsident Werner Pekok. Schließlich ließ der Sportausschussvorsitzende Günther Leipold das Abschneiden der 1. Mannschaft und des Nachwuchses Revue passieren. Was die Landesligatruppe betrifft, sei der erfolgreiche Einbau der eigenen Talente nach wie vor ein vorrangiges Ziel und die bisherige Bilanz könnte sich trotz mancher Kritik von außen sehen lassen. Schließlich musste der Kader die Abgänge der Torjäger Mariusz Suszko und Tobias Steer schlucken, die immerhin 74 Prozent aller Tore erzielten. Zudem hätte das Team seit langem mit einer größeren Verletzungsmisere zu kämpfen. Dennoch sei eine klare Steigerung des Spielniveaus festzustellen und es mangelte zuletzt lediglich an der nötigen Chancenverwertung.

Was den eigenen Talentschuppen betrifft, würdigte Leipold die Arbeit von Oliver Lieb als nunmehrigen NLZ-Leiter und Willi Löbenbrück als Juniorenleiter. Immerhin spielt neben den A-Junioren jetzt auch der C-Nachwuchs in der Bayernliga, während die B-Junioren der Landesliga angehören. Beim A-Nachwuchs sei die Bayernliga immerhin die zweithöchste deutsche Liga.

Es folgten die Berichte von Hauptkassier Klaus Eckl und der Finanzbericht des Finanzausschuss-Vorsitzenden Dr. Rüdiger Blaß, vorgetragen von Helmut Radlmeier. Keinerlei Beanstandungen meldete die Kassenprüferin Sabine Veitl.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden die bisherige Vorstandschaft und die Vorsitzenden der einzelnen Gremien einstimmig wiedergewählt. Von den bisherigen Gremiumsmitgliedern sind Dr. Thomas Keyßner, Oliver Haak, Sabine Veitl, Stefan Bauer und Thomas Hobmeier ausgeschieden. Ihnen galt der Dank für ihre bisherige Tätigkeit. Einstimmig beschlossen wurde eine Satzungsänderung bezüglich des Förderbeitrags, wonach junge Akteure, die aus sportlichen Gründen nach Höherem streben und den Verein verlassen, zum halben Jahresbeitrag Mitglied bei der „Spiele“ bleiben können.

In seinem Schlusswort appellierte der alte und neue Vorstandsvorsitzende Manfred Maier an die Mitglieder, nicht immer nur den Tabellenstand der einzelnen Teams im Blickwinkel zu haben: „Der Verein erfüllt für die jungen Leute in einer schwierigen Zeit auch einen wichtigen Erziehungsauftrag. Damit haben wir sichtlich Erfolg, denn die Spieler aller Mannschaften zeigen vorbildliche Charaktereigenschaften, wie aus dem Umfeld immer wieder verlautet“.


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