12.11.2017, 11:52 Uhr

Doch deutlich schwieriger als erwartet Black Bears gewinnen nach hartem Kampf 4:2 in Vilshofen

(Foto:Black Bears)(Foto:Black Bears)

Das war doch deutlich schwieriger als erwartet!

FREISING Coach Heinz Zerres warnt seit dem ersten Spieltag gebetsmühlenartig davor, dass es in der Landesliga keine „schwachen“ Gegner gibt. Denn obwohl die Vilshofener „Wölfe“ erst einen Sieg auf ihrem Konto hatten, waren sie annähernd gleichwertig mit den Black Bears.

Die mannschaftliche Geschlossenheit in allen Reihen sowie die überragenden Einzelspieler der Bears, Manuel Kühnl, Patrick Holler und Martin Dürr, gaben den Ausschlag zugunsten der Freisinger. Außerdem wurden endlich die Chancen, die man sich erarbeitet hatte, genutzt.

 

Bei guten Bedingungen im Vilshofener Freiluftstadion gab es nur ein ganz kurzes Abtasten. In der dritten Minute schlug Youngster Lukas Höller nach einem feinen Pass von Kevin Rentsch zu. Das war der erste Treffer für Höller bei den Senioren und unterstrich seine aufstrebende Formkurve. Danach das Spiel absolut ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. In der achten Minute eine kleine Rangelei von Patrick Holler mit einem Gegner, der Freisinger Stürmer kommentierte seine Zwei-Minuten-Strafe lautstark und erhielt noch einen Zehner obendrauf. In Freisinger Unterzahl dann der verdiente Ausgleich für Vilshofen durch Ruhstorfer. Der wie immer zuverlässige Bears-Goalie Johannes Sedlmeier konnte in der 32. Minute einen Penalty entschärfen, anschließend bis zum ersten Pausentee ein faires und spannendes Match ohne Tore.

 

Das zweite Drittel war auch an der Donau wie immer das stärkste der Black Bears, endlich schlug die „Goldreihe“ wieder zu: zunächst der beruhigte Holler auf Vorarbeit von Dürr und Kühnl, dann war Kühnl der Torschütze mit den Protagonisten Dürr und Holler. Mit 3:1 ging es in den letzten Spielabschnitt, nun drehten die Freisinger noch einmal voll auf. Doch zwei Tore wurden von den Schiedsrichtern nicht anerkannt, zudem ein Penalty verschossen – dafür verkürzten die Gastgeber in der 50. Minute nach einer Unaufmerksamkeit in der Freisinger Abwehr durch Artmann auf 2:3. Freising blieb aber ruhig und die spielbestimmende Mannschaft.

Kurz vor dem Ende erlöste Goalgetter Martin Dürr sein Team. Vilshofen wollte unbedingt den Ausgleich und hatte ihren Torhüter vom Eis geholt. Dürr schnappte sich die Scheibe vor dem eigenen Tor und umspielte gefühlt jeden Vilshofener zwei Mal, ehe er alleine aufs leere Tor zufuhr und ganz behutsam und bedächtig, fast wie ein Anfänger, den Puck über die Linie löffelte. Der dringend erforderliche Sieg war gesichert, Trainer Zerres mit der Leistung seines Teams insgesamt zufrieden.

 

ESC Vilshofen - Black Bears Freising 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)

Tore: 0:1 (2:45) Höller (Rentsch), 1:1 (8:10) Ruhstorfer (Zillinger, Fischer), 1:2 (28:47) Höller (Dürr, Kühnl), 1:3 (39:10) Kühnl (Dürr, Holler), 2:3 (49:59) Artmann (Aretz, Wittmann), 2:4 (59:27) Dürr (Kühnl, Hanke) Strafminuten: 10/8 + 10 (Holler);

Zuschauer: 70


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