14.11.2017, 11:48 Uhr

CSU-Abgeordnete fragen nach Wie geht es mit der Sanierung der A3 weiter?

Autobahnpräsident Prof. Dr. Wolfgang Wüst (l.) war extra nach Passau gereist, um sich mit den Abgeordneten (v.r.) Walter Taubeneder und Dr. Gerhard Waschler zu den weiteren Planungen im Rahmen der Sanierung der A3 auszutauschen.  (Foto: Stefanie Starke)Autobahnpräsident Prof. Dr. Wolfgang Wüst (l.) war extra nach Passau gereist, um sich mit den Abgeordneten (v.r.) Walter Taubeneder und Dr. Gerhard Waschler zu den weiteren Planungen im Rahmen der Sanierung der A3 auszutauschen.  (Foto: Stefanie Starke)

Wie geht es mit der Sanierung der A3 weiter?

PASSAU „Die personelle Situation ist angespannt. Im gesamten südbayerischen Raum können Ingenieurstellen teils nicht besetzt werden, daher auch die Sanierungsengpässe trotz einer sehr guten Finanzausstattung“, gibt Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Präsident der Autobahndirektion Südbayern, offen gegenüber den Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler zu verstehen.

Nach den teils irritierenden Meldungen im Zusammenhang mit den Sanierungsmaßnahmen der Autobahn A3 in Niederbayern hatten die Abgeordneten um ein kurzfristiges Gespräch mit dem Leiter der Autobahndirektion gebeten.

„Die Pressemeldungen hatten natürlich einen Wirbelsturm bei uns in der Region ausgelöst – wir brauchen diese Sanierung, hier besteht kein Zweifel“, unterstreichen die Abgeordneten nochmals den Redebedarf und bitten in diesem Zusammenhang die weiteren Planungen zu erläutern.

Die Notwendigkeit der Sanierung stand nach Aussage des Autobahnpräsidenten dabei keineswegs in Frage, offen war in Anbetracht der Personalengpässe und den unter anderem auch in Niederbayern gleichzeitig laufenden Autobahngroßprojekten, nur der Zeitpunkt der restlichen Umsetzung.

„Durch den politischen Auftrag des bayerischen Verkehrsministers Joachim Herrmann ist nun klar, dass wir einen weiteren Sanierungsabschnitt so schnell wie möglich in Angriff nehmen werden“, so Wüst.

„Die A3 wurde in den letzten Jahren in vielen Bereichen bereits mit großem Aufwand saniert, auch weil sie eine international bedeutende West-Ost-Verkehrsachse ist“, betont Wüst weiter. Zwischen Straubing und Iggensbach wurden auf einer Strecke von über 30 km die Fahrbahn komplett erneuert und die Brücken saniert.

Damit konnte der Fahrbahnzustand der A3 schon erheblich verbessert werden. Klare Ziele formuliert „Unser Ziel ist es nun, einen weiteren Autobahnabschnitt noch im Jahr 2018 zu sanieren, die beiden ausstehenden Abschnitte dann 2019“, betont Wüst. Hier arbeite man intensiv an Lösungen.

„Das sind klare Aussagen und es ist gut zu wissen, wie die Planungen aussehen“, danken die Abgeordneten für die offenen Worte. „Schließlich wird der Verkehr weiter zunehmen“, verweisen sie dabei nochmals auf die Dringlichkeit der Maßnahme an der hochfrequentierten Autobahn – auch den sechsspurigen Ausbau der A3 werde man mit Nachdruck verfolgen.


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