05.01.2017, 12:35 Uhr

„Nein, wir haben nichts zu verzollen" 21.400 Zigaretten: Schmuggelware in Weinkartons versteckt

Foto: Hauptzollamt RegensburgFoto: Hauptzollamt Regensburg

Den richtigen Riecher hatten jüngst Zollbeamte aus Wernberg-Köblitz. Sie zogen in der Nähe von Waidhaus ein Fahrzeuggespann aus dem Verkehr, in dem sie 21.400 geschmuggelte Zigaretten fanden.

WAIDHAUS Vor Kurzem zogen Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Wernberg-Köblitz des Hauptzollamts Regensburg in der Nähe von Waidhaus ein aus Tschechien kommendes Fahrzeuggespann aus dem fließenden Verkehr.

Der 39-jährige Fahrer gab an, die vier Fahrzeuginsassen sowie den auf dem Anhänger befindlichen Pkw nach England zu bringen. Auf die Frage nach mitgeführten Zigaretten antworteten alle fünf Personen, nicht mehr als die erlaubte Menge dabeizuhaben.

Bei der genaueren Kontrolle des Fahrzeugs stellte sich jedoch schnell heraus, dass dies nicht der Wahrheit entsprach. Im Zugfahrzeug befanden sich, versteckt in bauartbedingten Hohlräumen, 13 Stangen Schmuggelzigaretten. Das Fahrzeug, das sich auf dem Anhänger befand, war mit circa 50 Kartons Wein beladen. Bei neun Kartons wurden die Flaschen durch jeweils zehn Stangen unversteuerte Zigaretten ersetzt.

Die Zöllner stellten insgesamt 21.400 Schmuggelzigaretten sicher und leiteten gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. Der so verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf circa 3.300 Euro.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Zollfahndungsamt München - Dienstort Nürnberg.

Bei drei weiteren Aufgriffen konnten die Zöllner aus Wernberg-Köblitz innerhalb kurzer Zeit zusätzlich 50 Stangen Schmuggelzigaretten sicherstellen.


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