30.12.2012, 11:29 Uhr

"Jetset" Wie eine Thurn und Taxis-Prinzessin Silvester feiert

Elisabeth von Thurn und Taxis
bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen in Regensburg am 16.07.2011 Foto: Isa FoltinElisabeth von Thurn und Taxis bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen in Regensburg am 16.07.2011 Foto: Isa Foltin

Die Thurn und Taxis-Kinder bewegen immer wieder die überregionale Presse. In der Wochenende-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung schildert nun Elisabeth, wie sie Silvester verbringt – auf einer Paradies-Insel am Strand im leichten Sommerkleid …

REGENSBURG _25 WELT Die drei Fürstenkinder Albert, Elisabeth und Maria Theresia von Thurn und Taxis beschäftigen immer wieder die Medien, auch die Überregionalen. Der eine mehr, die andere weniger. Während Maria Theresia als Künstlerin vergleichsweise zurückgezogen lebt, ist Albert als Fürst und Vorstand des Hauses natürlich ein begehrter Junggeselle, der von den einschlägigen Blättern gern mal "paparazziert" wird. Elisabeth hingegen ist selbst Journalistin, als "Editor at Large" ist sie die rechte Hand der legendären Anne Winthour, hat selbst Bücher geschrieben, als Freundin des Autoren Moritz von Uslar gehört sie eindeutig zum Jetset. 

Kein Wunder also, dass die Süddeutsche Zeitung für ihr Wochenend-Magazin mal nachfragte, was so eine Prinzessin eigentlich macht an Silvester. Kurzum: Die Prinzessin kann sich aussuchen, auf welcher Trauminsel sie feiert. Nur: Auch einer Thurn und Taxis werden die Handykosten zu teuer, wenn sie auf der Partyinsel das Datenroaming aktiviert.

Elisabeth: "Also, ich mag es Silvester spontan, sonnig und entspannt. Meine Devise: Den Druck rausnehmen und den Abend auf sich zukommen lassen. Wichtig ist nur, dass man potenzielle Gastgeber nicht unnötig lange hinhält. Wenn Einladungen ins Haus flattern, sollte man einschätzen können, ob der Absender Wert auf eine konkrete Zu- oder Absage legt und dementsprechend reagieren. Ansonsten: sich alles offenhalten. Why not?", schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung.

Und weiter: "Mein Horror-Szenario wäre ein überfüllter Club in einer fremden Stadt - viel zu stressig. Meinen schönsten Jahreswechsel habe ich in Ruanda erlebt, 2010. Ich saß ich mit einer Freundin mitten im Dschungel. Wir sind ganz früh schlafen gegangen, im neuen Jahr aufgewacht, als es noch dunkel war und sind dann losgetrekkt auf den Spuren einer Silverback Gorilla-Familie. Wow! Ich bin erstaunt, wie viele meiner Bekannten in diesem Jahr in New York City bleiben und auf eine private Dinnerparty gehen. Bei so einer Runde bevorzuge ich immer die Mischung aus Freunden und ein paar Neuzugängen, die den Abend interessanter machen. 'Placements' respektiere ich in der Regel, weil ich aus Erfahrung weiß, wie viel Mühe sie machen und wie sehr es dann nervt, wenn sie ignoriert werden. Wer weiß, vielleicht hat der Tischnachbar eine inspirierende Weisheit fürs kommende Jahr?"

Wo es die Prinzessin heuer hinverschlägt, verrät sie zudem: "Angesagte Sonnenhotspots sind Careyes und Tulum in Mexiko, Cartenga in Kolumbien und die Karibik. Ich habe mich gerade spontan dazu entschlossen, auf St.Barth zu feiern. Eine Freundin gibt dort eine Beachparty. Einen Dresscode gibt es nicht, aber etwas elegant wird es schon werden." 

Wichtig ist natürlich für eine Modejournalistin, was man an einem solchen bend trägt. "Mein Outfit? Ein buntes, leichtes Sommerkleid von Peter Pilotto und für den Anfang silberne High Heels, die meine Freundin Jen Brill für die amerikanische Schuhfirma Cole Haan entworfen hat. Auch mit dabei: entweder eine unauffällige Clutch, die ich ohne Sorge auf dem Tisch liegen lassen kann, oder eine Umhängetasche, in der noch ein Paar Flip-Flops Platz findet." 

Auf Massen-SMS hat die Adelige jedoch keine Lust. Sie schreibt in der SZ: "Da ich im Alltag handysüchtig bin, finde ich es gut, dass das Roaming auf der Insel so teuer ist und ich das Telefon daher oft ausschalte. Unpersönliche Massen-Happy-New-Year-SMS sind sowieso überflüssig. Viel schöner ist es doch, wenn man Anfang des Jahres eine persönliche Nachricht bekommt!"

Ihr Geheimtipp gegen leichte Depressionen an Neujahr ist einfach und sportlich: "Das beste Mittel gegen den Neujahrblues: schwimmen gehen. Danach mit klarem Kopf in einem Notizbuch die Ziele fürs kommende Jahr notieren."

Insoweit wünschen wir der Prinzessin: Guten Rutsch – und auf neue Schlagzeilen im kommenden Jahr!


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