04.10.2017, 09:35 Uhr

Verbrechen Die Bluttat im Flüchtlingsheim: Vergewaltiger wird entmannt!

Eine grausame Tat ereignete sich offenbar in einer Flüchtlingsunterkunft im niederbayerischen Eggenfelden: Ein 28-Jähriger wurde getötet. Jetzt kam heraus: Der Täter wurde zuvor von dem Mann vergewaltigt. Was dann geschah, lässt schaudern. Foto: Holger BeckerEine grausame Tat ereignete sich offenbar in einer Flüchtlingsunterkunft im niederbayerischen Eggenfelden: Ein 28-Jähriger wurde getötet. Jetzt kam heraus: Der Täter wurde zuvor von dem Mann vergewaltigt. Was dann geschah, lässt schaudern. Foto: Holger Becker

Eine grausame Tat ereignete sich offenbar in einer Flüchtlingsunterkunft im niederbayerischen Eggenfelden: Ein 28-Jähriger wurde getötet. Jetzt kam heraus: Der Täter wurde zuvor von dem Mann vergewaltigt. Was dann geschah, lässt schaudern.

EGGENFELDEN_25LANDSHUT Diese Bluttat ist erschütternd: Am Samstag, 23. September, tötet ein 47-jähriger Kasache in einer Asylbewerberunterkunft in Eggenfelden einen 28-jährigen Ukrainer. Die Bluttat machte offenbar auch einige Einwohner des Heims fassungslos, für den 28-Jährigen hat man eine Art von Schrein errichtet.

Nach Informationen des Wochenblatts aus Justiz-Kreisen sind es gleich mehrere schwerste Straftaten, die sich in der Unterkunft ereigneten. Demnach war der 47-jährige Kasache, der die tödliche Attacke ausführte, zuvor selbst Opfer geworden. Der Mann sei von mehreren Tschetschenen in der Unterkunft festgehalten und von dem 28-jährigen Ukrainer brutal vergewaltigt worden, so die uns vorliegenden Informationen. Und auch die von der Polizei als Streiterei mit Todesfolge geschilderte Tat scheint eher eine brutale Hinrichtung gewesen zu sein! Denn der 47-jährige Mann rächte sich offenbar an seinem Vergewaltiger mit einer unfassbaren Brutalität. Offenbar schlug der später verhaftete 47-Jährige seinen Vergewaltiger nieder, fesselte ihn – und entmannte ihn. Der 28-Jährige verblutete noch im Asylbewerberheim!

Die Polizei erläuterte in einer ersten Stellungnahme, warum sie keine Details zu dem Fall nennen will: „Nähere Angaben zum genauen Tathergang können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt werden.“ Die Kripo Passau hat den Fall übernommen.

Mehrere Männer hielten den Asylbewerber fest Leitender Oberstaatsanwalt Alfons Obermeier äußert sich gegenüber dem Wochenblatt zum Tatablauf nicht, da die Behörde befürchtet, weiter zu befragende Zeugen würden durch Presseberichte beeinflusst. Der festgenommene 47-Jährige zeige „jedoch psychische Auffälligkeiten, sodass am Wochenende eine Untersuchung durch einen psychiatrischen Sachverständigen stattgefunden hat.“ Aufgrund dieses Gutachtens hat die Staatsanwaltschaft Landshut beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Landshut die Umwandlung des Haftbefehls in einen Unterbringungsbefehl beantragt werden.

„Ich gehe davon aus, dass er in Kürze in ein Bezirkskrankenhaus verlegt wird“, sagte Obermeier auf Anfrage. Der Oberstaatsanwalt wollte sich nicht zum Tathergang äußern.

Immer wieder erschüttern schwere Straftaten in Asylbewerberunterkünften ganz Bayern. Kürzlich wurde in Regensburg eine Prostituierte von einem abgelehnten Asylbewerber aus Mali ermordet. Im Juni 2017 tötete ein 41-jähriger Afghane in Arnschwang im Landkreis Cham einen achtjährigen russischen Jungen, weil der angeblich zu laut spielte. Innenminister Joachim Herrmann machte kürzlich deutlich, dass der Anteil an Ausländern gerade an schweren Verbrechen wie Mord und Totschlag nach wie vor hoch ist. So ist die Zahl an Straftaten gegen das Leben wie Mord und Totschlag von 511 im Jahr 2015 auf 587 Fälle gestiegen.


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