12.08.2010, 15:46 Uhr

„Fragwürdige Gelegenheitspolitiker” Auch Wolbergs greift Rieger und Co. an

Foto: Büro WolbergsFoto: Büro Wolbergs

Die vom CSU-Landtagsabgeordneten Franz Rieger und seinen Freunden geäußerte Kritik am Projekt „Nachtwanderer” (das Wochenblatt berichtete unter www.wochenblatt.de/8847) hat jetzt auch Bürgermeister Joachim Wolbergs (SPD/ Bild oben) auf den Plan gerufen.

REGENSBURG Wie am Vortag schon CSU-Fraktionschef Christian Schlegl dreht auch Wolbergs den Spieß um und nimmt Rieger in die Pflicht: „Die Polizei ist eine Behörde des Freistaates Bayern. Für mehr Polizeieinsätze ist demnach der Landtag zuständig. Wenn ich mich richtig erinnere, ist Herr Dr. Rieger dort Mitglied und somit für die Personalknappheit bei der Polizei mit verantwortlich. Dass er diese Verantwortung jetzt mir in die Schuhe schieben will, ist völlig absurd”, so der Bürgermeister. Bei den „Nachtwanderern” wie beim Thema Ersatzbrücke versuchten „diese fünf CSUler momentan alles, um die internen Querelen der Partei und eigene fragwürdige Überzeugungen im großen Stil zu präsentieren und auf die Stadtverwaltung zu übertragen”, schreibt Wolbergs weiter. Am Projekt „Nachtwanderer” will er ungeachtet dessen festhalten: „Wenn es uns gelingt, Ehrenamtliche als Nachtwanderer zu gewinnen, dann führen wir dieses Projekt auch ein und zwar ohne Rücksicht auf fragwürdige Gelegenheitspolitiker, die ein reines Profilierungsinteresse haben.”


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