08.08.2013, 00:00 Uhr

Dachstuhl in Flammen Heißer Einsatz am Bismarckplatz

Foto: Amelie HöglFoto: Amelie Högl

Der Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus am Bismarckplatz hielt die Feuerwehr in Landshut am Donnerstagabend drei Stunden in Atem. 80 Feuerwehrleute und drei Drehleitern waren im Einsatz. Entdeckt hatte das Feuer ein 11-jähriger Bursche.

LANDSHUT Am späten Nachmittag des 8. August kam es am Landshuter Bismarckplatz aus bislang unbekannter Ursache zu einem ausgedehnten Brand im Dachstuhl.

Den ersten Einsatzkräften schlugen bereits beim Eintreffen dichter Qualm und offene Flammen aus dem Dachstuhl entgegen, so dass auch umgehend die Nachalarmierung einer weiteren Drehleiter und zusätzlicher Atemschutzgeräteträger, etwa 20 waren im Einsatz, erfolgte.

Rund 80 Feuerwehrleute mehrerer Landshuter Löschzüge und der benachbarten Feuerwehr Piflas kämpften knapp drei Stunden gegen die Flammen und Glutnester. Die Feuerwehren gingen von Außen über drei Drehleitern und von innen mit mehreren Angriffsrohren gegen die Flammen vor. Während das offene Feuer im Dachstuhl, in dem mehrere Lagerabteile der Bewohner untergebracht waren, relativ schnell eingedämmt werden konnte, gestalteten sich die Löscharbeiten im Bereich der Dachhaut sehr schwierig. Die Dachhaut musste sowohl von außen über eine Rettungssäge und auch von innen über Kettensägen auf mehreren Quadratmetern geöffnet werden, um alle Glutnester und Hitzeherde vollständig ablöschen zu können.

Der Brand war vom 11-jährigen Sohn einer Bewohnerin des Hauses entdeckt worden, der für seine Mutter vom Dachboden etwas holen sollte. Die Mutter verständigte daraufhin sofort die Integrierte Leitstelle Landshut. Das 4-stöckige Gebäude wurde sofort evakuiert. Die im Erdgeschoß befindliche Pizzeria war zur Brandzeit geschlossen. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden.

Der Sachschaden dürfte sich nach ersten groben Schätzungen auf etwa 70.000 bis 100.000 Euro belaufen. Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen. Eine Brandwache der Feuerwehr wird bis in die Nachtstunden an der Einsatzstelle bleiben.


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